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| 01:38 Uhr

Forst fürchtet Erhöhung der Kreisumlage

Forst. Mit bis zu einer halben Million Euro Mehrbelastung für die Kreisumlage rechnet die Stadt Forst, wenn die Kreisumlage auf 47 Prozentpunkte angehoben werden sollte. Das sagte Finanzvorstand Jens Handreck im Finanzausschuss der Stadtverordnetenversammlung am Montag. js

Die Stadt rechne zwar mit einer Steigerung bei der Gewerbesteuer, müsse darüber hinaus aber auch eine Kürzung bei der Schlüsselzuweisung durch das Land um 900 000 Euro einberechnen. Damit würde möglicherweise der Ansatz des Haushaltes um 1,4 Millionen Euro schlechter ausfallen als bisher einkalkuliert.

Normalerweise würde beim alten Kreisumlage-Hebesatz die Belastung für die Stadt dann nur um 10 000 Euro zunehmen, so Handreck. Die Stadt rechnet für das laufende Jahr mit Gewerbesteuereinnahmen von rund drei Millionen Euro. Grundlage seien die Steuerbescheide, wies Handreck Abgeordnetenfrage zurück, dass dies angesichts der allgemeinen Krise zu hoch angesetzt sein könnte. Es sei aber nicht auszuschließen, dass es später Rückerstattungsansprüche gebe.