Von Thoralf Haß

Besinnlich begann der Sonntag, der vermutlich heißeste Tag in der Geschichte der Rosengartenfesttage. Dem ökumenischen Gottesdienst auf der Schillerbühne folgte das vielstimmige Chorsingen mit Chören aus der Region. In Spielplatznähe waren – wie schon am Vortag – die Rosenpiraten und Rosenelfen der Zauberwerkstatt aktiv. Gemeinsam mit den Kindern spielten sie Theater oder kreierten eine Zirkusnummer.

Eisbecher, kalte Getränke und Schatten waren ab Mittag die gefragtesten Objekte der Begierde. Die Bratwurst- und Crepes-Verkäufer hatten indes nur noch wenig zu tun. „Ab 25 Grad kaufen die Leute kaum noch etwas Warmes!“, stellt der Mann vom Crepes-Stand fest. Und wo war es nun am erträglichsten angesichts der Hitze? Bürgermeisterin Simone Taubenek (parteilos) ­verriet es schmunzelnd in ihren Grußworten: „Im Rosenpark zur Romantiknacht, als plötzlich die Rasensprenger angingen!“

Wie in jedem Jahr lud auch 2019 die Rosenkönigin Majestäten der Region zu einem Treffen in ihr königliches Reich ein. Die meisten kennen sich untereinander und treffen sich regelmäßig bei den Stadt- und Heimatfesten der Region. „Dienstälteste“ Majestät ist die Peitzer Teichnixe Jenifer Fiebow, die ihr Amt im dritten Jahr ausübt, die  jüngste im Klub ist die neue Forster Rosenkönigin Laura. Diese pflanzte am Nachmittag zur Erinnerung an die Krönung mit tatkräftiger Hilfe ihrer Kolleginnen im Hochstammgarten eine Rose.

Bildergalerie Das Showballett Dresden begeisterte am Samstagnachmittag im Rosengarten.