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| 15:14 Uhr

Lange Suche nach geeigneter Unterbringung
Endlich Räume für Rassekaninchen und Geflügel

 Uwe Krenz, Vorsitzender des Rassekaninchenzuchtvereins steht vor dem ehemaligen Kreisarchiv in der Promenade.
Uwe Krenz, Vorsitzender des Rassekaninchenzuchtvereins steht vor dem ehemaligen Kreisarchiv in der Promenade. FOTO: LR / Steffi Ludwig
Forst. Ehemaliges Kreisarchiv in der Forster Promenade soll künftig gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr genutzt werden.

Das ehemalige Kreisarchiv in der Promenade neben der Feuerwehr soll künftig vom Rassekaninchenzuchtverein D97 Forst, vom Rassegeflügelzuchtverein Forst und der Jugendfeuerwehr gemeinsam genutzt werden. Darüber informierte Bürgermeisterin Simone Taubenek (parteilos) die Stadtverordneten. Damit hat die lange Suche der zwei Rassezuchtvereine nach geeigneten Räumen ein Ende.

Besonders der Vorsitzende des Rassekaninchenzuchtvereins, Uwe Krenz, hatte immer wieder öffentlich die Raumproblematik angesprochen. Seit der Verein 1994 aus der Ausstellungshalle im Rosengarten ausziehen musste, habe die Schau in acht verschiedenen Hallen stattfinden müssen. Auch die Halle in der Kirchstraße, wo die Schau noch bis 2016 gezeigt wurde, sei nicht mehr tragbar gewesen, so Krenz. Durch die Unterstützung der Hornoer Stiftung konnte die Ausstellung in den vergangenen zwei Jahren im Hornoer Krug stattfinden, 2018 musste sie jedoch aufgrund von Hitze abgebrochen werden. Der Stadt hatte er mangelnde Unterstützung vorgeworfen.

Laut dem stellvertretenden Bürgermeister Jens Handreck hatte es mehrere Versuche gegeben, ein geeignetes Objekt zu finden, sowohl in städtischem als auch privatem Eigentum. Nun konnte mit dem ehemaligen Kreisarchiv eine Lösung gefunden werden, da die Räume auch Lagerkapazitäten für die Käfige hergeben. Beide Zuchtvereine könnten je eine Ausstellung im Jahr veranstalten. Die Jugendfeuerwehr kann die Räume im Winter für Trainings oder Kurse nutzen. Für Uwe Krenz ist das Gebäude eine gute Lösung, da es Toiletten und eine Heizung gebe und es im Sommer kühl sei. Denn die Rassekaninchenausstellung der Jungtiere werde wieder am 10. und 11. August stattfinden, das Rassegeflügel folge Ende Oktober.

Denn dass die Forster Züchtungen eine gute Qualität haben, habe erst die Landesschau der Rassekaninchenzüchter im Dezember 2018 in Paaren/Glien gezeigt, so Krenz. Die Forster wurden nach Punkten der beste Kaninchenverein in Spree-Neiße und stellten mehrere Landesmeister und Jugendlandesmeister.

 Uwe Krenz, Vorsitzender des Rassekaninchenzuchtvereins steht vor dem ehemaligen Kreisarchiv in der Promenade.
Uwe Krenz, Vorsitzender des Rassekaninchenzuchtvereins steht vor dem ehemaligen Kreisarchiv in der Promenade. FOTO: LR / Steffi Ludwig
(slu)