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| 15:17 Uhr

Textilmuseum wird umgebaut
Städtebau-Plakette für Forster Bürgermeisterin

 Das Brandenburgische Textilmuseum Forst ist seit 1995 in der stillgelegten Tuchfabrik Noack untergebracht und soll modernisiert werden.
Das Brandenburgische Textilmuseum Forst ist seit 1995 in der stillgelegten Tuchfabrik Noack untergebracht und soll modernisiert werden. FOTO: LR / Steffi Ludwig
Forst. Nur zwei Projekte haben in Brandenburg Geld aus dem Städtebau-Sonderprogramm erhalten. Forst gehört dazu. Das Brandenburgischen Textilmuseum soll für mehr als sieben Millionen Euro umgebaut werden.

Eine Städtebau-Plakette soll in dieser Woche an die Forster Bürgermeisterin Simone Taubenek (parteilos) übergeben werden. Das teilt das Wahlkreisbüro des CDU-Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Schulze mit. Damit soll noch einmal auf ein anstehendes Millionenprojekt in der Rosenstadt hingewiesen werden.

Im Frühjahr 2019 hatte eine Jury über Fördermittel im Rahmen des Bundesprogramms Nationale Projekte des Städtebaus entschieden. Die Stadt Forst erhielt 7,42 Millionen Euro für die Sanierung und Erweiterung des Brandenburgischen Textilmuseums zu einem Informations- und Dokumentationszentrum. Klaus-Peter Schulze: „Gerade mit Blick auf den anstehenden Kohleausstieg ist die Förderung als ein wichtiges Zeichen zu werten, dass der Bund seiner Verantwortung für die Lausitz nachkommt. Dies wird auch dadurch deutlich, dass das Projekt in Forst in der aktuellen Förderperiode bundesweit die dritthöchste Förderung erhält.“

Staatssekretär Marco Wanderwitz, der der Jury vorstand, wird nun am Donnerstag, den 8. August, die Städtebau-Plakette an Bürgermeisterin Simone Taubenek übergeben. Insgesamt hatten sich in dieser Förderperiode 118 Projekte beworben, von denen 35 ausgewählt wurden. Das Projekt in Forst ist dabei eines von nur zwei berücksichtigten Projekten im Land Brandenburg.