(red/sha) Auch die Schulen im Landkreis Spree-Neiße können von der neuen Förderrichtlinie zum „Digitalpakt Schule“ profitieren. Mehr als vier Millionen Euro fließen allein in Schulen in öffentlicher Trägerschaft im Landkreis. Als Grundausstattung bekommen diese Einrichtungen 20 000 Euro sowie zusätzlich 409 Euro für jeden Schüler, wie das Bildungsministerium informiert.

Mit mehr als 130 000 Euro kann beispielsweise die Gutenberg-Oberschule in Spremberg rechnen. Die Friedensschule in Guben bekommt fast 200 000 Euro, die Kollerberg-Grundschule in Spremberg zirka 170 000 Euro. Aber auch kleinere Einrichtungen wie die Grüne Grundschule in Grano, die Geschwister-Scholl-Grundschule in Spremberg oder die Grundschule Keune kommen nicht zu kurz.

Fördermittel gehen auch an die Schulen in Trägerschaft des Landkreises. So erhalten das Pestalozzi-Gymnasium in Guben  fast 170 000 Euro, das Erwin-Strittmatter-Gymnasium in Spremberg rund 240 000 Euro sowie das Jahn-Gymnasium in Forst 210 000 Euro. Unter den Fördermittelempfängern sind ebenfalls Schulen in freier Trägerschaft wie die Evangelische Grundschule Forst, das „Lausitzer Haus des Lernens“ in Spremberg oder der Gemeinnützige Berufsbildungsverein Guben.

Die berufliche Bildung soll ganz besonders gestärkt werden. Für die Oberstufenzentren (OSZ) mit dualer Ausbildung wurde ein höherer Fördersatz von 612 Euro pro Schüler beschlossen. Die beiden OSZ des Landkreises in Cottbus-Sachsendorf und in Forst sollen knapp 940 000 Euro erhalten.

„Ich bin sehr froh, dass wir rechtzeitig zum Schuljahresbeginn 2019/20 über die Bundesmittel von 151 Millionen Euro verfügen“, sagt Bildungsministerin Britta Ernst (SPD). Das sei ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Modernisierung und Digitalisierung der Schulen. Die Landesregierung hatte am Dienstag die entsprechende Förderrichtlinie für die Jahre 2019 bis 2024 beschlossen.