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Flexiblere Förderung des Nachwuchssports

Die Turnerinnen der SG Bademeusel bei der Eröffnung der Turnhalle am Gymnasium. Die Nachwuchssportförderung in der Stadt soll neu berechnet werden.
Die Turnerinnen der SG Bademeusel bei der Eröffnung der Turnhalle am Gymnasium. Die Nachwuchssportförderung in der Stadt soll neu berechnet werden. FOTO: Hartmut Landes
Forst. Künftig soll die Anzahl der Kinder und Jugendlichen in Forster Vereinen maßgeblich für die Unterstützungszahlungen sein. Steffi Ludwig

Die Förderung des Kinder- und Jugendsports in Forst soll vereinfacht und flexibler werden. Das sieht die vorgeschlagene Änderung der entsprechenden Richtlinie vor. Kultur- und Bildungsausschuss sowie Finanzausschuss haben bereits einstimmig dafür votiert. Die Richtlinie sieht vor, dass die Vereine künftig die Mittel beantragen, indem sie nur noch die Anzahl der Kinder und Jugendlichen melden und keine Verwendungsnachweise mehr bringen müssen, so Andreas Kaiser, Fachbereichsleiter Bildung und Soziales. Die zur Verfügung stehenden Mittel würden entsprechend der Mitgliederzahl auf die Vereine aufgeteilt. So bleibe dann zum Jahresende kein Betrag mehr übrig, für den es in der Vergangenheit öfter Verteilungsprobleme gegeben habe, so Kaiser. Bisher gab es eine Förderpauschale von 30 Euro pro Kind, die dann auf 39 Euro erhöht worden war. Doch aufgrund der schwankenden Zahl an Sportvereinen und anspruchsberechtigten Mitgliedern seien hier Schwierigkeiten aufgetreten.

Die Verwaltung war mit Stadtverordnetenbeschluss vom September 2016 damit beauftragt worden, eine flexiblere Lösung zu finden. Insgesamt stehen rund 30 000 Euro für diesen Bereich zur Verfügung. 36 800 Euro seien insgesamt für die Sportförderung vorgesehen, so Andreas Kaiser. Davon fließen 6100 Euro an den Polizeisportverein Forst zur Unterhaltung des Stadions und für Großveranstaltungen.