ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:36 Uhr

Finanzspritze für alte Bauernhäuser im Spreewald

Forst. Der Erhalt alter, historisch wertvoller Häuser ist häufig sehr aufwendig und teuer. Ein Projekt zur Sanierung eines solchen Gebäudes im Burger Spreewald hat jetzt weitere finanzielle Unterstützung bekommen. red/bl

Die Sparkasse Spree-Neiße unterstützt mit einer Finanzspritze das "Möbusprojekt" zum Erhalt eines historischen Spreewaldhauses. Wie der Landkreis Spree-Neiße jetzt informierte, wurde in Burg eine Spende in Höhe von 15 000 Euro an die Interessengemeinschaft Bauernhaus e. V. (IgB e. V.) übergeben. Die Interessengemeinschaft verfolge mit dem "Möbusprojekt" das Ziel, möglichst viele der historischen Bauernhäuser im Burger Spreewald zu sanieren und so diese landschaftsprägende Bausubstanz zu bewahren. Im Jahr 2006 konnte mit der Rettung eines typischen Wohnstallhauses, bestehend aus einem Block- und einem Ziegelteil, begonnen werden.

"Das Gesicht unserer Region wird stark durch ihre historische Bausubstanz geprägt. Die Sanierung der Bauernhäuser trägt einen entscheidenden Teil dazu bei, das Brauchtum und die Geschichte des Burger Spreewaldes zu erhalten und an zukünftige Generationen weiterzugeben", begründete Bernd Kühner, Direktor der Direktion Cottbus-Nord der Sparkasse Spree-Neiße, das Engagement.

Die Rettung des Spreewaldhauses begann 2006. Der Blockteil wurde ab- und am Schlossberghof wieder aufgebaut. Zudem wurden etwa 10 000 Ziegel aus Abrissgebäuden geborgen. Demnächst soll der Innenausbau abgeschlossen werden.

Die Interessengemeinschaft Bauernhaus ist die einzige bundesweit tätige Vereinigung, die für den Erhalt historischer Baukultur auf dem Land und in der Kleinstadt einsetzt.