| 19:04 Uhr

Feuerwehren aus der Region waren erfolgreich

Die siegreiche Löschangriff-Mannschaft der Frauen aus Cottbus bei der Siegerehrung der Brandenburger Landesmeisterschaften.
Die siegreiche Löschangriff-Mannschaft der Frauen aus Cottbus bei der Siegerehrung der Brandenburger Landesmeisterschaften. FOTO: Hartmut Bastisch
Cottbus/Spree-Neisse. Fünf Goldmedaillen bei Brandenburger Landesmeisterschaften haben Wochenende Cottbuser Feuerwehrsportler geholt. Hornoer Frauen wurden Dritte. red/dst

Am Freitag und Samstag fand im Landkreis Elbe-Elster, in Doberlug Kirchhain die 13. Landesmeisterschaft im Feuerwehrsport statt. Rund 1300 Feuerwehrsportler kämpften in neun Sportdisziplinen und vier Wettbewerben der traditionellen Feuerwehrdisziplinen um die Landesmeistertitel, Pokale und Medaillen des Landesfeuerwehrverbandes Brandenburg. Innenminister Karl-Heinz Schröder eröffnete am Samstag offiziell die Meisterschaft und es folgten an diesen Tag bis in die Abendstunden stimmungsvolle Wettkämpfe in den Mannschaftsdisziplinen. Das teilt Hartmut Bastisch, Leiter der Leag-Werkfeuerwehr, mit.

Bereits am Freitag ermittelten die Einzelwettkämpfer und die schnellsten im Hakenleitersteigen und im 100-Meter-Hindernislauf. Bei den Frauen nutzte dabei Lisette Kuschke von der Freiwilligen Feuerwehr Sonnewalde den Heimvorteil und siegte in beiden Disziplinen klar. Im Hakenleitersteigen der Männer siegte Tom Gehlert von der Cottbuser Feuerwehr in 15,20 Sekunden. Eric Frey und Rene Frost komplettierten als Zweiter und Dritter den Cottbuser Dreifacherfolg. Im 100-Meter-Hindernislauf konnte Maik Berger aus Genschmar (Märkisch-Oderland) seinen Titel von Rhinow vor zwei Jahren verteidigen. Eric Frey ließ hier mit seinem dritten Platz noch eine Bronzemedaille für Cottbus folgen.

Der Samstag begann nach der Eröffnung dann mit dem 4x100 Meter-Staffellauf der Frauen und es gingen gleich zwei Medaillen in die Lausitz. Hinter der Freiwilligen Feuerwehr Schlepzig belegten Cottbuser Frauen den zweiten und die Freiwilligen Feuerwehr Forst-Horno den dritten Platz. Bei den Männern gingen die mitfavorisierten Cottbuser durch einen Fehler auf der dritten Position leider leer aus. Die Staffel aus Genschmar siegte dann knapp vor dem Team Elbe-Elster in der sehr guten Zeit von 62,11 Sekunden. In der Gruppenstafette der Frauen gab es den fünften Titelgewinn für Sonnewalde. In der Königsdisziplin, dem Löschangriff war die Freude bei den Cottbuser Frauen nach ihren Sieg in dieser Disziplin 26,39 Sekunden mit 36 teilnehmenden Teams kaum zu überbieten. Landesmeister Brandenburg, die Frauen aus Cottbus vor Schwanebeck (Potsdam-Mittelmark - 26,51 Sekunden) und Groß Lübbenau (Oberspreewald-Lausitz - 27,61 Sekunden). Bei den Männern starteten sogar 47 Mannschaften aus 13 Landkreisen und. kreisfreien Städten im Titelkampf 2017. Am Ende siegte Genschmar, ein Team was in dieser Besetzung in Villach im Juli dieses Jahres Olypiasieger in dieser Disziplin wurde. Die Spitzenzeit von 21,28 Sekunden war am Ende um fünf Hunderstelsekunden schneller wie die von Klein Radden (Oberspreewald-Lausitz) und Stücken (Potsdam-Mittelmark) mit 21,33 Sekunden. Die Teams des Kreisfeuerwehrverbandes Spree-Neiße schlugen sich in diesem hochkarätigen Wettbewerb sehr beachtlich, konnten aber in den Medaillenkampf nicht direkt eingreifen. Die Zeiten von Groß Schacksdorf (22,85 Sekunden) und Forst-Mulknitz (23,13 Sekunden) waren sehr gut, reichten aber dann nur zu den Plätzen 10 und 11. "Wie eng es wirklich war, zeigt der Umstand, dass zwischen Platz 1 und 10 nur 1,5 Sekunden lagen", beschreibt Hartmut Bastisch.

Die Wettbewerbe im traditionellen Feuerwehrwettkampf, bei dem es vier Wertungsgruppen gibt, setzten sich bei den Frauen in beiden Wertungsgruppen die Cottbuser Damen durch. Bei den Männern erkämpfen die Cottbuser Männer in der Kategorie A den zweiten Platz hinter Kleinow (Prignitz). In der Kategorie B war Dauersieger Wittenberge (11. Titel) nicht zu schlagen.

Die Sieger wurden nach einem anstrengenden Wettkampftag durch Elbe-Elster Landrat Christian Heinrich Jaschinski und den Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes, Werner-Siegwart Schippel geehrt. Die Kreiswertung gewann der Kreisfeuerwehrverband Dahme-Spreewald, der damit den Wanderpokal zum dritten Mal gewann und behalten darf.