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| 02:45 Uhr

Feuerwehr und Stadt Forst rufen zu Spenden für Brandopfer auf

Die Wohnung in der dritten Etage brannte völlig aus. Auch das Gebäude in der Rüdigerstraße wurde stark beschädigt.
Die Wohnung in der dritten Etage brannte völlig aus. Auch das Gebäude in der Rüdigerstraße wurde stark beschädigt. FOTO: kkz
Forst. Die Freiwillige Feuerwehr Forst und die Stadt Forst haben einen Spendenaufruf für die betroffenen Familien des Wohnungsbrandes in der Rüdigerstraße gestartet. Mit Sach- und Geldspenden soll vor allem der Familie aus der Wohnung, in der der Brand entstanden ist und die komplett ausgebrannt ist, geholfen werden. slu/kkz

Denn diese habe nach Auskunft der Feuerwehr ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Aber auch die Wohnungen darüber und darunter, die durch Ruß und Löschwasser beschädigt sind, sollen einen Teil der Spenden bekommen.

"Das betroffene Ehepaar aus der Brandwohnung sind Angehörige eines Feuerwehrkameraden", erklärt Andreas Britze, stellvertretender Stadtwehrführer Forst. Aber auch das Ausmaß des Brandes sei ein Grund dafür gewesen, dass sich die Feuerwehr dafür entschied, einen Spendenaufruf zu starten. "Wir wollen damit den Neubeginn etwas erleichtern", heißt es vonseiten der Feuerwehr.

Am frühen Dienstagmorgen war in dem Wohnhaus das Feuer ausgebrochen, die Freiwillige Feuerwehr Forst war mit 48 Einsatzkräften und zehn Fahrzeugen vor Ort gewesen. Die Polizei gehe mittlerweile ziemlich sicher davon aus, dass ein Gerätedefekt für den Brand verantwortlich ist, so Polizeisprecherin Ines Filohn.

Dabei hatte auch die Dämmung des Hauses Feuer gefangen und es dahinter weitergeglommen, sodass die Dämmung stückweise entfernt werden musste, um Schlimmeres zu vermeiden, so Andreas Britze. Die zutage gekommene schwarze Hausfläche hatte zuweilen den Anschein, als wäre ein Stück der Wand herausgebrochen.

Momentan sei der gesamte Aufgang unbewohnt, so Uwe Engelmann von der Forster Wohnungsbaugesellschaft (FWG).

Das betroffene Ehepaar aus der Brandwohnung und der Bewohner aus der Wohnung darüber seien noch im Krankenhaus, die Bewohner der anderen sechs Wohnungen bei Angehörigen untergekommen. Zwei weitere der insgesamt acht Wohnungen hatten leer gestanden.

Über die Schadenshöhe könne derzeit noch nichts gesagt werden, so Engelmann, da sich ein Gutachter erst in den nächsten Tagen die Wohnungen ansehe. Für alle Familien habe die FWG neue Wohnungen parat, in die sie umziehen könnten. Bisher sei jedoch noch keine der Familien auf die FWG zugekommen, berichtet Uwe Engelmann.

Wer Sachspenden wie Möbel, Haushaltsgegenstände oder Haushaltsgeräte hat, kann sich dazu an das Bürgertelefon wenden (Telefon 03562 989289 oder E-Mail an info@forst-lausitz.de). "Die Mitarbeiter besprechen mit den Familien, was gebraucht wird, und melden sich dann", so Andreas Britze. Finanzielle Spenden können auf das folgende Konto eingezahlt werden: Empfänger: Stadt Forst (Lausitz), IBAN: DE 74 1805 0000 3402 0000 74, BIC: WELADED1CBN, Sparkasse Spree-Neiße, Verwendungszweck: Spende Großbrand Rüdigerstraße.

Die Spendenaktion läuft bis Freitag, 10. Februar.