ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 16:19 Uhr

Im Einsatz
Feuerwehr löscht Stoppelfeldbrand bei Groß Schacksdorf

 Die Angehörigen der Betriebsfeuerwehr vom Biomassehof Wonneberger löschten im westlichen Bereich ab.
Die Angehörigen der Betriebsfeuerwehr vom Biomassehof Wonneberger löschten im westlichen Bereich ab. FOTO: Angela Hanschke
Groß Schacksdorf. Einsatzleiter vermutet technischen Defekt an Strohballenpresse als Auslöser für das Feuer.

Beinahe täglich sind die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren aus der Region derzeit im Einsatz. Am Dienstag wurde gegen 12 Uhr ein Stoppelfeld-Brand in Groß Schacksdorf gemeldet. Bereits eine Stunde später hatten die Wehren aus Forst, Groß Bademeusel, Döbern, Groß Schacksdorf, Preschen, Jocksdorf sowie die Betriebsfeuerwehr vom Biomassehof Wonneberger aus Groß Kölzig alle Flammennester westlich des Tote-Mann-Weges in der Nähe der Gemarkungsgrenze zu Simmersdorf gelöscht.

Auch der Hochstand inmitten der Brandfläche, dem Schlag „Neue Schule“ wurde nur geringfügig beschädigt. Zum Einsatz kamen unter anderem auch das All-Terrain-Vehicle, ein Quad, das die Feuerwehr des Amtes Döbern-Land seit dem vergangenem Dezember in ihrem Fuhrpark hat. Auch das Tanklöschfahrzeug TLF 20/40, das der Feuerwehr Groß Schacksdorf am 30. Juni feierlich übergeben wurde, hat sich bereits seit etlichen Einsätzen bewährt.

In den vergangenen Wochen häuften sich kleinere Waldbrände im Ort. Einsatzleiter Sebastian Forkert von der Feuerwehr Döbern sieht einen „technischen Defekt an der Strohballenpresse“ als Auslöser für den aktuellen Brand, wie er auf RUNDSCHAU-Nachfrage informierte.

Vor Ort war auch Christian Schneider, Leiter der Pflanzenproduktion in der Agrargenossenschaft Gahry. „Wir haben das Stroh von einem Hektar Winterroggen verloren. Der gesamte Schlag ist jedoch 60 Hektar groß“, umriss er die Dimensionen und erklärte: „Wir müssen der Feuerwehr dankbar sein, dass sie so schnell hier war!“.

Unterstützt wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehren auch durch Technik der Agrargenossenschaft. Ein Traktor mit Scheibenegge und ein Traktor mit Güllefass waren im Einsatz. Mit letzterem sichern die Landwirte aus Gahry während des Dreschens den Brandschutz ab. „Glücklicherweise war er deshalb am Dienstag nur fünf Kilometer entfernt in Jethe stationiert“, sagt Christian Schneider.

Kurz nach dem Ablöschen beziffert Schneider den Schaden auf knapp 1000 Euro.

 Die Angehörigen der Betriebsfeuerwehr vom Biomassehof Wonneberger löschten im westlichen Bereich ab.
Die Angehörigen der Betriebsfeuerwehr vom Biomassehof Wonneberger löschten im westlichen Bereich ab. FOTO: Angela Hanschke
(aha)