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| 12:31 Uhr

85. Jahrestag der freiwilligen Helfer
Feuerwehr in Mattendorf feiert Jubiläum

Mit einem langen Umzug durch Mattendorf präsentierte sich die Feuerwehr zum Jubiläum, begleitet vom Spielmannszug.
Mit einem langen Umzug durch Mattendorf präsentierte sich die Feuerwehr zum Jubiläum, begleitet vom Spielmannszug. FOTO: Danny Herzog
Mattendorf. Die Kameraden luden am Sonnabend zum großen Fest mit Tanz und Lichtshow ein.

Nachdem um 15 Uhr die Feuerwehrsirene in Mattendorf dreimal aufgeheult hatte, wurde der 85. Jahrestag der Feuerwehr am Sonnabend mit einem feierlichen Umzug durch das Dorf eingeleitet. Musikalisch durch einen Spielmannzug begleitet, beteiligten sich zahlreiche benachbarte Wehren, wie beispielsweise Gahry, Trebendorf und Klein Kölzig.

„Wir kommen mit allen benachbarten Feuerwehren super klar“, erklärte Ortswehrführer Jörg Forchmann, der seit dem Jahr 2003 dieses Amt innehat. Insbesondere mit den Kameraden aus Groß Kölzig und Döbern sei es ein Geben und Nehmen, vor allem bei kulturellen Veranstaltungen. „Ich finde es toll, dass es noch Menschen gibt, die ihre Freizeit für andere opfern.“

Im vergangenen Jahr waren die Kameraden 14 Mal ausgerückt, in diesem Jahr bislang vier Mal. Nach anfänglich vielen Jahren ohne motorisiertes Einsatzfahrzeug ging es für die Mattendorfer Feuerwehr seit der Jahrtausendwende aufwärts. Im Jahr 2001 eröffneten sie das neue Gerätehaus, in dem zuvor ein Einkaufsmarkt untergebracht war. Vier Jahre später erhielten sie den ersten großen Mannschaftswagen, einen DDR-Robur, in Groß Kölzig ausgemustert. Seit dem Jahr 2014 steht den Mattendorfer Kameraden ein modernes Löschfahrzeug zur Verfügung. Auch um den Nachwuchs muss sich die Mattendorfer Feuerwehr keine allzu großen Sorgen machen: Nach vielen Jahren geringer Mitgliederzahlen engagieren sich aktuell 14 Heranwachsende in der Jugendfeuerwehr des Ortsteils.

Beim Jubiläumsfest am Sonnabend konnten sich Kinder auf einer Hüpfburg austoben und auch Kremserfahrten unternehmen. Im Anschluss an den Tanzabend warteten eine Feuer- und Lichtshow sowie ein Feuerwerk auf die Besucher. Die Hitze und Trockenheit der letzten Tage sind keine idealen Voraussetzungen. Aus diesem Grund wurden alle umliegenden Felder bereits abgeerntet und gescheibt, sodass die Gefahr von Stoppelbränden vermindert werden konnte. Zudem bewässerten die Kameraden die kritischen Bereiche kurz vor dem Abfeuern, auch als Vorführung für ihre Gäste.