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Fest der Gartenfreunde für einen guten Zweck

Zimmerer Michael Böttcher (r.) erklärt den Bau eines Nistkastens.
Zimmerer Michael Böttcher (r.) erklärt den Bau eines Nistkastens. FOTO: dhg1
Bohrau. Am vergangenen Sonntag veranstaltete das Hotel und Restaurant "Zum blauen Dach" erstmalig ein Fest für alle Gartenliebhaber und solche, die es werden wollen. Die Besucher erwartete auf dem großzügig begrünten Gelände eine Vielzahl regionaler Anbieter, die sich kostenlos präsentieren durften, wie beispielsweise die Dubrauer Baumschule oder die Firma Richard Lischke. dhg1

Inhaber des Hotels, Gerd Köchler, betonte: "Es ist ein loses Zusammentreffen von Gartenfreunden ohne Zuschüsse von Ämtern oder dem Land Brandenburg." Seine Tochter Mandy Köchler, gelernte Hotelkauffrau, fügte hinzu: "Jeder, der eine Salatgurke mitbringt, spendet diese an die Forster Tafel und erhält ein Freibier."

Geplant wurde das Fest schon zu Beginn des Jahres. Zimmermeister Michael Böttcher hat die Holzgestaltung auf dem Gelände des Hotels übernommen und zeigte, wie man Nistkästen aus Kiefernholz für heimische Vögel bauen kann. Einige Meter weiter hatten die Gäste die Möglichkeit, Senf und Marmelade, jeweils mit Kräuterlikör verfeinert, zu kosten. "Das schmeckt sehr gut", waren sich die Besucher einig und ließen sich die Entstehungsgeschichte der Likör- und Spirituosenfabrik mit Sitz in der Heinrich-Werner-Straße erklären. Man habe in den sozialen Medien von der Veranstaltung erfahren und meldete sich sofort beim Veranstalter. In der Spirituosenfabrik arbeiteten früher die Pürschel-Tuchmacher. "Wir sind aus Leipzig zugezogen, hauptsächlich wegen des Objektes. Wir wollten keine neumodische Fabrik. Außerdem benötigen wir viel Lagerplatz und dazu ist die alte Tuchfabrik ideal", erklärte der Angestellte Georg Hofmann. Derzeit sei ein Werksverkauf in Planung.

Polizeiobermeister Gerd Marciniak vom Revier Forst gab neben materiellen Kaufempfehlungen zur Tür- und Fenstersicherung auch hilfreiche Tipps, die von jedem Haus- und Gartenbesitzer individuell umgesetzt werden können: "Wichtig ist, eine gute Nachbarschaft zu pflegen, um den Einbrechern so viele Hürden wie möglich zu stellen. Allerdings wird es einen kompletten Schutz nie geben."