Zu m Auftakt der Veranstaltung zog Jürgen Rother mit seinem Rechenschaftsbericht ein Resümee über die Arbeit der vergangenen zwei Jahre und hob die wichtigsten Ereignisse hervor. Besonders das umfangreiche Engagement bei der Gründung der Schule in freier Trägerschaft in Noßdorf, die inhaltlichen Zuarbeiten zum Grundsatzprogramm der Landes-FDP und die Spendenaktion für den Ostdeutschen Rosengarten wurden erwähnt.

Außerdem fasste Rother die zahlreichen Veranstaltungen zusammen, bei denen sich die Liberalen unter anderem mit der Entwicklung des Forster Krankenhauses, des Stadtentwicklungskonzepts in Forst oder der Problematik des geplanten Windparks in Bademeusel beschäftigten.

Die anschließenden Wahlen sorgten für überraschende Veränderungen bei der Besetzung des Ortsvorstandes. Nach dem Rechenschaftsbericht kam durch Rother der Vorschlag, nachdem er die vergangenen sechs Jahre den Verband geleitet hatte, der Jugend neue Aufgaben und mehr Verantwortung zu übertragen. Sie habe neue Ideen in der politischen Arbeit, bringe frisches Engagement mit hinein und erreiche besser die jüngere Generation. Er glaube, "dass Jeff Staudacher, trotz oder gerade wegen seiner 25 Jahre, der Forster FDP gut tut und die Fähigkeiten für einen Ortsvorsitzenden besitzt", erklärte Rother.

Diese Aussage sorgte zunächst für Überraschung und Diskussionen unter den Mitgliedern, aber letztlich wurde Staudacher mit nur einer Gegenstimme zum neuen Ortsvorsitzenden gewählt. Der Vorsitzende des FDP-Kreisverbands Lausitz, Jens Lipsdorf, zählte zu den ersten Gratulanten: "Mit Jeff Staudacher an der Spitze unseres mitgliederstärksten Ortsverbandes gehen wir im Kreisverband unseren Weg konsequent weiter, junge Parteimitglieder zu fördern und zu fordern. Ich wünsche Jeff Staudacher viel Erfolg und freue mich auf die Zusammenarbeit" sagte Lipsdorf.

In seinem Schlusswort erklärte Staudacher, "dass in Zukunft der Ortsverband die guten Kontakte zu den Bürgern aufrechterhalten will. Der Vorstand und die Parteibasis werden sich besonders auf die anstehende Kommunalwahl im Jahr 2014 vorbereiten." Außerdem würden die Entwicklung in der Energiepolitik kritisch begleitet und die Situation der Bildungslandschaft, beispielsweise das Oberstufenzentrum oder die Umsetzung der Inklusion, mit gestaltet.

Dem Ortsvorstand gehören neben Staudacher auch Jürgen Rother und Siegmar Tilgern als erster beziehungsweise zweiter Stellvertretender an. Als Schatzmeisterin wurde Gudrun Keckel in ihrem Amt bestätigt. Die Beisitzer im neuen Ortsvorstand sind Eberhard Koch, Gerd Kubis, Gerald Kulke, Klaus Onnecken, Jens Ullrich und Dr. Torsten Schüler.