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Fast wie in guten alten Zeiten

Wieder n seinem Element: Franz Worrich am Zapfhahn.
Wieder n seinem Element: Franz Worrich am Zapfhahn. FOTO: aha1
Forst. Die Straßenzüge rund um die Albertstraße waren am Samstagabend vollgeparkt. Das Forster Kneipen-Urgestein Franz Worrich hatte mal wieder seinen Ruhestand unterbrochen, auf Bitte seiner "Fangemeinde". aha1

Doch auch "weil ich langsam wieder unruhig werde", wie er selbst sagt. Vor allem Märzbier - ganz frisch aus dem eigenen Brauhaus - und Eisbein mit Erbspüree ließen sich seine Gäste, die ihn nur "Franzl" nennen, schmecken. Und sie feierten ab 18 Uhr das Wiedersehen mit ihrem Lieblingsgastwirt. "Wer hier an den raren Öffnungstagen ohne Reservierung erscheint, muss stehen", sagte Norman Nowka, der sich am Samstag über den Stehplatz am Tresen freute. Um 17.30 Uhr standen die Gäste schon vor der Tür. "Da hatte ich noch gar nicht aufgeschlossen", so der Gastwirt und Brauer. Alfons Bienefeld war einer der ersten Gäste. "Wir haben beinahe keine Möglichkeit mehr, gemütlich ein Bier zu trinken", bedauerte er. "Wir lieben einfach das Gemütliche bei Franzl", betonte auch Stammbesucherin Ute Blanke. Er habe seine Gäste gepflegt, auch die Auswärtigen, jeden mit einem herzlichen Wort und Händedruck begrüßt, sagt sie etwas wehmütig. Und wie fand die Hauptperson den Andrang? "Etwas zu voll", meinte er. Ergänzte dann: "Das ist doch schön. Viel besser, als wenn keiner kommt", und schmunzelte zufrieden dabei.