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| 01:06 Uhr

Fackellicht und Wasserplätschern vermischt mit Rosenduft

Forst.. Auf künftige romantische Nächte im Forster Rosengarten wurden am Sonnabend rund 60 Besucherinnen und Besucher eingestimmt. Foto: Gerd Kundisch

Sie kamen aus der Neißestadt, aber auch aus Cottbus, Spremberg, Senftenberg und aus Italien, um den Gästeführern Angelika Wuntke und Siegfried Jobke zu folgen.
Das Wetter war für eine romantische Führung geradezu gemacht. Das Grillenzirpen, das Licht der Fackeln und das Plätschern der Wasserspiel-Fontänen zogen alle in ihren Bann. Petra Neumann, Chefin des Forster Fremdenverkehrsvereins, betonte bei der Begrüßung, dass diese Führungen keine Ausnahme sind, sondern mittlerweile zum ständigen Repertoire des Vereins gehören. Selbst bei Hochzeiten, sei es am Trauungstag oder wenn dieser bereits 25 Jahre zurückliegt, bei Geburtstagen und Familienfeierlichkeiten jeglicher Art können romantische Führungen organisiert werden.
So führten diesmal Angelika Wuntke als Lady in Red und Siegfried Jobke als Rosenkavalier in Frack und mit Zylinder die Forster und ihre weit gereisten Gäste durch die herrlichen Anlagen. Die Besucherhörten viel über romantische Zeiten längst vergangener Jahrhunderte, über die Geschichte des Ostdeutschen Rosengartens, den Charme und Chic der alljährlich gewählten Rosenkönigin und natürlich über die Jubiläumsfeierlichkeiten des Rosengartens in diesem Jahr.
Der Weg führte zur Schu bert-Linde und zu einem Ginkgo-Baum, dessen Blätter, sofern man eins geschenkt bekommt, Glück verheißen sollen.
Angelika Wuntke ließ die Gäste über die große Rasenfläche im Neuheitenteil laufen, sprach ausdrucksvoll ein Gedicht und verteilte Proben von Rosen- und Lavendelöl.
Als sie auf etwas ganz Besonderes zu sprechen kam, das die Besucher sogleich erleben sollten, ging der Begriff "Schwarze Rose" von Mund zu Mund. "Nix da mit schwarz, grün ist diese Rose", sagte sie und erhellte die beinahe unscheinbaren Blüten mit Fackelschein. Daneben ist die Stacheldrahtrose zu bewundern, auch diese war kaum bekannt.
Der neue Pavillon mit der steinernen Figur und den Rosen von der Insel Meinau ringsherum, zeigte sich an diesem Abend in einem ganz besonderen Licht. Fackelschein und poesievolle Worte zum Thema Rose, Liebe, Glück und Sterne beeindruckten die Gäste wiederum. Dann ging es doch noch zur Schwarzen Rose im Teschendorff-Garten, deren Blüte nicht schwarz, sondern nur deren Knospen tief dunkelrot erscheinen lassen. (gk)