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| 17:14 Uhr

Ringen um Fördermittel für die Grenzregion
Euroregion Spree-Neiße-Bober kämpft um Fördergelder

 Beratung in der Generaldirektion für Regionalpolitik in Brüssel.
Beratung in der Generaldirektion für Regionalpolitik in Brüssel. FOTO: Jacob/Euroregion
Forst/Brüssel. Die Euroregion Spree - Neiße - Bober ringt in Brüssel um Finanzen für die Grenzregion. Präsident Harald Altekrüger (CDU), der Spree-Neiße-Landrat, will der Krise in der Europäischen Union zum Trotz, noch enger mit den polnischen Nachbarn kooperieren.

Die Repräsentanten der Euroregion Spree – Neiße – Bober haben in Brüssel für mehr Rückendeckung geworben. Die deutsch-polnische Delegation, geführt von den Euroregionspräsidenten Harald Altekrüger und Czeslaw Fiedorowicz, sowie der Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft Europäischer Grenzregionen, Martin Guillermo-Ramirez, haben in der vergangenen Woche ein positives Fazit des jüngsten Arbeitsbesuches gezogen.

Spree-Neiße-Landrat Harald Altekrüger (CDU) ist es besonders wichtig gewesen, mit unterschiedlichsten Ansprechpartnern und Entscheidern ins Gespräch zu kommen, um sich zur Zukunft der Interreg-Förderung und den grenzübergreifenden Aspekten des Strukturwandels in der Lausitz zu verständigen. „Diese Abstimmungen sind dringend notwendig, um auf die bisherigen Inhalte der Verordnungsentwürfe der Europäischen Kommission sowie die vorgeschlagenen finanziellen Rahmenbedingungen des EU-Haushaltsentwurfs für den Zeitraum 2021 bis 2027 zu reagieren“, erklärt Carsten Jacob, der Geschäftsführer der hiesigen Euroregion.

Euroregionspräsident Altekrüger stellt fest, dass „die derzeitige Krise der Europäischen Union vor allem mittels einer permanenten Vertiefung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit überwunden werden kann. Ich hoffe sehr, dass alle handelnden Personen,mit denen wir im Austausch waren, dies berücksichtigen. Wir haben jedenfalls deutlich gemacht, dass wir innerhalb der Euroregion Spree-Neiße-Bober (Sprewa-Nysa-Bobr) themenübergreifend noch stärker mit unseren polnischen Partnern gemeinsam agieren wollen und ich hoffe, dass man uns dafür auch nach 2020 die entsprechenden Rahmenbedingungen ermöglicht.“

(kw)