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| 02:35 Uhr

Es war ein warmer Wonnemonat Mai - mit Schönheitsfehlern

Spree-Neiße. Nach dem kalten April war der Mai 2016 in Summe recht angenehm und warm. Nach kühlem Start bescherte Hoch "Peter" ab dem 6. Mai rechtzeitig die erste Wärmewoche. Heido Briesemann/hib1

Bis zum 12. Mai schien die Sonne bei leichter Bewölkung, aber böigem Ostwind, und die Tageswerte stiegen bis auf 26 Grad Celsius. Das war der Monatshöchstwert am 11. Mai. Dann drehte der Wind auf Nordwest und Luft polaren Ursprungs bescherte der Region mit kühlem Wetter die Eisheiligen; genau über das Pfingstwochenende. So lagen die Höchstwerte am Pfingstsonntag nur bei 12,1 Grad Celsius. Die darauf folgenden Tage waren meist wolkig, aber es wurde wieder wärmer, weil die Luft wieder aus Südwest kam. Der Temperaturhöhepunkt des Monats wurde mit 29,3 Grad Celsius am 22. Mai, gemessen. Was lange blieb, war die Trockenheit. Erst in den letzten Maitagen wurde die Bilanz auf 50 Liter Regen je Quadratmeter verbessert. Die bis dahin herrschende Trockenheit, nur zwei Regentage bis zum 24. Mai, hatte auch Vorteile. Nacktschnecken und Mücken waren noch nicht zur Plage herangewachsen. Der Regen fehlte aber, die jungen Pflanzen benötigten Wasser.

Die letzte Wetterwoche wurde dann von Tief "Gisela" dominiert. Es drehte sich über Süddeutschland und brachte dort zum Teil heftige Unwetter mit sich. In der Region Spree-Neiße gab es viele Wolken, schwüle Wärme und einzelne, teils heftige Schauer. Die Temperaturen bewegten sich im durchweg sommerlichen Bereich.

Insgesamt gab es im Mai acht Sommertage. Die Sonne schien 232 Stunden. Auch deshalb war der Mai in der Region recht warm. Das Monatsmittel lag mit 15,58 Grad Celsius um 1,4 Grad über dem Mittel der letzten 30 Jahre.