ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 18:56 Uhr

Stadtentwicklung
Erste Ideen fürs Jugendclubhaus in Forst

Die Nutzung des Gebäudes in der Gubener Straße 10 ist abhängig von den Ergebnissen der Konzeption, den Beschlüssen der politischen Gremien sowie vom geplanten Umsetzungszeitraum.
Die Nutzung des Gebäudes in der Gubener Straße 10 ist abhängig von den Ergebnissen der Konzeption, den Beschlüssen der politischen Gremien sowie vom geplanten Umsetzungszeitraum. FOTO: Angela Hanschke
Forst. Die Entscheidung, das stark sanierungsbedürftige ehemalige Jugendclubhaus in der Gubener Straße 10 als künftigen Standort für Kinder- und Jugendfreizeitangebote zu nutzen, haben die Forster Stadtverordneten bereits vor einem halben Jahr mehrheitlich gefällt. Jetzt gibt es erste Ideen zur Gestaltung.

Das Jugendklubhaus selbst steht nicht unter Denkmalsschutz, liegt aber im Bereich eines ausgewiesenen Bodendenkmals. Derzeitiger Nutzer ist das Flüchtlingsprojekt der Beschäftigungs-, Qualifizierungs- und Strukturfördergesellschaft Döbern, mit der eine befristete Nutzungsvereinbarung abgeschlossen wurde, um mit Beginn der Sanierungs- und Umbauaktivitäten Baufreiheit zu gewährleisten.

In der Sitzung des Ausschusses für Kultur, Bildung und Soziales informierten sich Stadtverordnete und sachkundige Bürger über den weiteren Fahrplan. Bereits im vergangenen September wurde die Gruppe „Planwerk“ aus Berlin mit einer Machbarkeitsstudie zur Entwicklung eines zentralen Standorts für die Freizeitangebote beauftragt. Voraussichtlich im März oder April kann diese den Fachausschüssen und den Stadtverordneten vorgelegt werden. Es sei ein Zeitfenster eingebaut worden, um dem Kinder- und Jugendbeirat Gelegenheit zu geben, eigene Vorstellungen zu entwickeln, berichtete Verwaltungsvorstand Sven Zuber.

Inzwischen haben sich die Vertreter der zukünftigen Nutzer selbst im Gebäude umgesehen und einen Umfragebogen zum Ankreuzen und Raum für eigene Anregungen entwickelt. „Insgesamt wurden 210 Kinder- und Jugendliche aus der Stadt und dem Umland an verschiedenen Forster Schulen befragt“, sagte Mattis Kohlbacher, Sprecher des Beirats. „Was soll in diesem Haus vorhanden sein?“ und „Wie sollen die Räume gestaltet werden?“, wurde bei den Fünf- bis Zehnjährigen, bei einer weiteren Gruppe im Alter zwischen elf und 14 Jahren sowie bei Jugendlichen im Alter bis zu 19 Jahren erfragt.

In der vergangenen Woche erfolgte die Auswertung durch die Mitglieder des Kinder- und Jugendbeirates. „Es gab einige gute und kreative Ideen, die bei der Gestaltung helfen können“, so Mattis Kohlbacher. Aber auch einige recht ungewöhnliche Vorschläge wurden eingereicht: In solch einem Haus ließen sich schwerlich Wünsche nach Räumlichkeiten mit einem Whirlpool umsetzen.

(aha)