„Es ist nicht schön, diesen Protest auf dem Rücken der Patienten auszutragen“ , sagte der Forster Mediziner Dr. Thomas Jaehn gestern auf Anfrage. Noch sei unklar, ob die Forster Ärzte noch einmal zu einem derart drastischen Mittel greifen werden. „Bisher ist nichts Zählbares herausgekommen“ , sagt Jaehn. Vertreter der Kassenärztlichen Vereinigung und der Krankenkassen sollen nach Forst kommen und erklären, wie es weitergehen soll. Ansonsten werde es auch in der Rosenstadt wieder einen Streik geben. „Die Absenkung fachärztlicher Honorare um bis zu vierzig Prozent führt bereits in naher Zukunft zum Zusammenbruch der ambulanten ärztlichen Versorgung auf dem Gebiet der Inneren Medizin und Geriatrie“ , sagt Jaehn. In Forst gab es landesweit die ersten Streiks, für Donnerstag haben jedoch auch Ärzte aus anderen Brandenburger Städten Streiks angekündigt. (brs)