Vor allem waren die Wirtschaftsräume zu klein und ihre Einrichtung veraltet. Die Infektionsstation war völlig ungenügend untergebracht und die Belegzahl des Krankenhauses musste von 200 auf 300 erhöht werden. In den ersten Jahren nach dem Kriege (…) war ein zweiter Operationssaal eingerichtet und die Küchenanlage erweitert worden. 1925 wurde eine Leichenhalle gebaut. In den Sitzungen vom 2. November 1926 und 9. März 1927 beschlossen die städtischen Körperschaften eine umfangreiche Erweiterung durch Anbau eines besonderen Flügels an die chirurgische Station, Aufstockung des ältesten Teiles des Krankenhauses, Bau eines Wirtschaftsgebäudes im Hofe und Ausbau der Küchenanlage und bewilligten die erforderlichen Mittel in Höhe von 600 000 Mark. Es müssen noch gebaut werden: eine Station für die Augenabteilung und eine Station für die Ohren- und Nasenabteilung, ferner Räume für das Personal, eine Badeanstalt sowie eine geburtshilfliche Abteilung… ." dk