Die Volksbank Spree-Neiße ist weiter solide gewachsen. Die Genossenschaftsbank kann für das Geschäftsjahr 2013 eine Steigerung der Bilanzsumme um 4,8 Millionen Euro auf 188,9 Millionen Euro vorweisen. Das ist ein Plus von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. "Auch das Kreditvolumen hat sich mit insgesamt 83,7 Millionen Euro erfreulicherweise gut entwickelt. Wir können ein Wachstum in Höhe von 8,7 Millionen Euro verzeichnen. Dies entspricht einer Steigerung von circa zwölf Prozent. Wachstumsträger waren dabei Kredite an Unternehmen und Selbstständige.", so Jürgen Stender, Vorstand der Volksbank Spree-Neiße.

Die Gesamtkundeneinlagen bewegen sich weiterhin auf erfreulich hohem Niveau. "Diese Kennzahl ist für uns vor allem deshalb von Bedeutung, da sie die Gesamtheit aller Einlagen inklusive der von uns betreuten Produkte unserer Verbundpartner, wie zum Beispiel der Bausparkasse Schwäbisch Hall oder der R+V Versicherung, wiedergibt. Hier haben wir mittlerweile 231,2 Millionen Euro erreicht", machte Bankvorstand Stender deutlich. Die Strukturen selbst haben sich insgesamt nicht wesentlich verändert. Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus setzten die Kunden vor allem auf täglich fällige Einlagen. "Uns als Genossenschaft vertrauen die Kunden ihr Erspartes besonders gern an", hob er hervor. "Dies gilt gerade in Zeiten unruhiger Finanzmärkte."

Mit einem wirtschaftlichen Eigenkapital in Höhe von 15,7 Millionen Euro (Vorjahr: 14,2 Millionen Euro) sei die Volksbank gut ausgestattet und werde somit auch den neuen Eigenkapitalanforderungen nach Basel III auch zukünftig gerecht, so Stender weiter. Das Betriebsergebnis vor Bewertung konnte nochmals auf rund 1,3 Prozent (Vorjahr: 1,20 Prozent) im Verhältnis zur Bilanzsumme gestärkt werden.

Der Vorstand der Volksbank Spree-Neiße spricht vom besten Geschäftsjahr seit der Verschmelzung der Volksbanken Spremberg-Bad Muskau und Forst zur Volksbank Spree-Neiße eG im Jahr 2010.

Das wird auch anderweitig honoriert, wie auf der Generalversammlung deutlich wurde. "Die Akzeptanz und Wahrnehmung der Genossenschaften in der Öffentlichkeit hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Dies spiegelt sich insbesondere in dem Mitgliederzuwachs um 114 Mitglieder auf insgesamt 5479 wider", erläuterte der Vorstand. Ihnen winkt für 2013 eine Dividendenausschüttung von 3,5 Prozent plus 0,5 Prozent Bonus. Das sei eine ordentliche Ausschüttung, im Vordergrund stehe jedoch der Gedanke und die Tatsache, an der Bank beteiligt zu sein", erklärte Stender am Rande auf Nachfrage. "Jeder Genosse hat eine Stimme und wird auch jedes Jahr zur Generalversammlung eingeladen, um seine Stimmrechte wahrnehmen zu können."

Die Stimme der Mitglieder war am Freitagabend unter anderem gefragt bei der Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates sowie bei der Wahl der neuen Aufsichtsräte. Aus dem aufsichtsrat ausgeschieden ist Klaus-Dieter Noack mit Erreichen der in der Satzung festgelegten Altersgrenze. Ihm galt der besondere Dank der Versammlung. Zur Wiederwahl in das Aufsichtsgremium der Bank standen Michael Lindner aus Forst und Helmut Baum aus Schenkendöbern.

Neben den vielen Zahlen wurden auch die Preisträgerinnen auf Landesebene des 44. Internationalen Jugendwettbewerbes "jugend creativ" gewürdigt und durch Vorstand Frank Baer ausgezeichnet. Sieben Schülerinnen konnten sich über eine Urkunde mit ihren Werken und einen Scheck freuen. Darüber hinaus konnten wieder viele Mitglieder für ihre langjährige Treue geehrt werden.

Die Volksbank Spree-Neiße beschäftigt 59 Mitarbeiter und vier Azubis. Sie betreuen in den Hauptstellen Forst und Spremberg sowie in den Geschäftsstellen Bad Muskau, Weißwasser (Landkreis Görlitz), Döbern, Guben, Heinersbrück und Horno (Spree-Neiße) rund 18 300 Kunden. In diesen Tagen begrüßte die Volksbank Spree-Neiße zudem ihr 5555. Mitglied.