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Energieregion lädt zum Zukunftsdialog für Spree-Neiße und Cottbus

Forst. Einen Zukunftsdialog für den Süden Brandenburgs will die Energieregion Lausitz mit einer Reihe von Regionalkonferenzen in Gang setzen. "Angeregt durch einen Vorschlag der IHK Cottbus hat die Energieregion GmbH die Idee aufgegriffen, einen umsetzungsorientierten Zukunftsdialog in der Energieregion Lausitz in Gang zu setzen", erklärt Sprecherin Jeannine Schadel. bob

Im Mai vergangenen Jahres wurde deshalb die Prognos AG beauftragt, eine Kompetenzfeldanalyse für den Zukunftsdialog der Energieregion Lausitz zu erstellen.

Interessierte Bürger eingeladen

Zur Präsentation der ersten Ergebnisse dieser Kompetenzfeldanalyse sind nun Vertreter aus der Wirtschaft, Wissenschaft, Verwaltung, Kammern und Verbänden, Politik und Sozialverbänden sowie interessierte Bürger am Mittwoch, 14. August, in das Stadthaus in Cottbus, Erich Kästner Platz 1 eingeladen. Die Präsentation soll zwischen 14 und 16 Uhr stattfinden, teilen die Organisatoren mit.

"Schwerpunkt der kommenden Jahre muss es sein, die Struktur des Wirtschaftsstandortes weiterzuentwickeln, Entwicklungschancen zu identifizieren, Stärken herauszuarbeiten und die Attraktivität der Region für Unternehmen und Investoren zu verbessern", erklärt der Geschäftsführer der Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH, Norman Müller. Ziel müsse es sein, trotz sich verändernder Rahmenbedingungen ein zukunftsorientierter Standort für Forschung, Entwicklung und Produktion sowie ein bedeutender Industrie- und vor allem Energieerzeugungsstandort zu bleiben.

Stärken der Region aufzeigen

Die Kompetenzfeldanalyse solle fünf bis sieben Felder definieren, erläuterte der Cottbuser Bürgermeister Frank Szymanski (SPD) zum Start im vergangenen Jahr. Denn wenn es um Unternehmensansiedlungen und den Ausbau vorhandener Produktionsketten gehe, sei ein klares Profil der Region nötig. "Wenn es um die Erprobung und Produktion von Anlagen zur Stromspeicherung geht, soll das in der Lausitz geschehen", nannte Szymanski ein Beispiel.

Die Kosten der Studie von etwa 90 000 Euro trägt der Energiekonzern Vattenfall. Das Unternehmen Prognos hatte sich bei einer Ausschreibung für diesen Auftrag durchgesetzt.