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| 02:44 Uhr

Einsamer Rufer?

Beate Möschl
Beate Möschl FOTO: M. Behnke (DC)
Kommentar. Es ist schon erstaunlich, wie gelassen Forst am Thema Tagebau der polnischen Nachbarn vorbei geht. Zumindest äußerlich. Beate Möschl

Dass die Verwaltung emsig war bei der Erarbeitung einer Stellungnahme und auch vier betroffene Ortsteile, ist unbestritten. Doch hätte es Forst nicht auch gut zu Gesicht gestanden, eine öffentliche Informationsveranstaltung für die Bürger anzubieten - egal ob auf Initiative von Stadtverordneten-Fraktionen oder des Bürgermeisters? Zumal Forst die Umsiedler von Horno, dem letzten für den Tagebau Jänschwalde geopferten Dorf an der Neiße, beherbergt, und einen ganzen Ortsteil hinzugewonnen hat. Hornos Ortsvorsteher weiß, wovon er spricht, wenn er an Solidarität appelliert und Kommunalpolitiker und gewählte Volksvertreter am geplanten Tagebaurand um Zusammenhalt bittet. Hoffen wir auf ein gutes Echo.

beate.moeschl@lr-online.de

Artikel zum Kommentar: Die Stimme von Horno erhebt sich