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Wettkampf
Letzter Traditionswettkampf vor der Sanierung

Auf allen fünf Bahnen der Forster Schwimmhalle gaben die jungen Schwimmer ihr Bestes.
Auf allen fünf Bahnen der Forster Schwimmhalle gaben die jungen Schwimmer ihr Bestes. FOTO: Danny Herzog / LR
Forst. Junge Sportler aus sechs Vereinen schwammen in der Forster Schwimmhalle um die Wette.

Am Sonnabend hat der traditionelle Einladungswettkampf anlässlich des Eröffnungstages der Forster Schwimmhalle stattgefunden. Ausgerichtet wurde er von der Sektion Schwimmen des Eisenbahnersportvereins Forst 1990. Neben dem Gastgeber traten die Sportvereine Neptun 08 Finsterwalde, Aufbau Eisenhüttenstadt und Spremberg 1921, der Polizeisportverein Cottbus 90 sowie der Schwimmsportverein Senftenberg an.

Am 8. November 1991 fand das Anbaden in einer der modernsten Schwimmhallen Brandenburgs ihrer Zeit statt. Seit 26 Jahren besteht diese Vereinstradition mittlerweile.

Von 10 bis 15 Uhr schwammen die jungen Teilnehmer in verschiedenen Schwimmarten bei einer Wassertemperatur von 26 Grad Celsius um die Wette: Schmetterling, Rücken, Brust und Freistil, wobei in jeweils sechs Altersklassen unterschieden wurde.

In den genannten Disziplinen wurde jeder Schwimmer, unabhängig vom Verein, mit den erreichten zeitlich gemessenen Leistungen einzeln gewertet. Die erfolgreichsten Forster Schwimmer waren Lucas Schlüter, Patrick Weber, Maximilian Schenke, Eric Tschammer und Lukas Erbsch.

Hinzu kam abschließend eine Staffel in Vereinswertung mit allen Altersklassen gemischt, wobei jeder Verein mehrere Teams stellen durfte. Die Vereine aus Cottbus und Senftenberg schnitten dabei am besten ab.

Die Schwimmer des ESV Forst trainieren in dieser Hallensaison montags von 17 bis 18 Uhr in der Schwimmhalle, wobei die Nutzungskosten nach wie vor vom ESV getragen werden müssen. „Es ist eine hoffnungslose Lage, da sämtliche Anfragen bei der Stadt unbeantwortet bleiben“, erklärte Mitorganisatorin Kathrin Baier. Nichtsdestotrotz freut sich der Verein stets über interessierte Kinder und Jugendliche.

Aller Voraussicht nach wird die Schwimmhalle im nächsten Herbst saniert und dann keinen Bäderbetrieb aufnehmen. Wie es mit dem Training der Schwimmer weitergeht, ist noch ungewiss: „Wir klären gerade, welche Möglichkeiten bestehen, sind mit den Hallen in Guben, Spremberg und Weißwasser im Gespräch und suchen Sponsoren, die uns behilflich sein können“, so Kathrin Baier.

Der nächste Höhepunkt der Sektion mit mehreren Vereinen ist der Wettkampf um den Rosengartenpokal im Juni 2018 im Forster Freibad.

(dhg)