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| 08:32 Uhr

Eine Ausstellung über Äpfel im Hornoer Dorfkrug

Forst. Gegenwärtig arbeiten die Mitarbeiter des Nabu-Kreisverbandes Forst mit Hochdruck an der Vorbereitung ihrer Ausstellung „Wissenswertes rund um den Apfel“. Eröffnet wird die Schau um das knackige Lieblingsobst der Deutschen am kommenden Freitag um 10 Uhr im Dachgeschoss des „Hornoer Krug“ in Horno. ah

Bis zum 15. Januar kann die Ausstellung dort montags bis freitags zwischen 11 und 16 Uhr und samstags und sonntags zwischen 14 und 17 Uhr besichtigt werden. Die gesamte Arbeit des Nabu-Kreisverbandes drehe sich in diesem Jahr um das Thema „Apfel“, sagt Mitarbeiterin Lotte Günther. Das liege an dessen enormer Vielseitigkeit. „Angeblich ersetzt der Verzehr eines Apfels den Besuch des Arztes“, sagt Lotte Günther. Auch in der Küche sei er nicht wegzudenken. Kuchenbacken, Essigherstellung, Apfelwein – alles sei möglich. „Aber auch der Bezug zur Region ist uns sehr wichtig“, ergänzte Projektmanagerin Angelika Jahn und erinnert an alte Apfelbautraditionen in der unmittelbaren Forster Umgebung. Zwischen 1968 und 1990 überzogen zahlreiche Apfelplantagen den Boden von Bohsdorf. Auch das Gubener Appelfest erinnere an die Blütezeit des Gubener Apfelanbaus in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. „Die Ausstellung ist auch eine gute Gelegenheit, Exponate vorzustellen, die in der fünfjährigen Zusammenarbeit des Nabu mit zahlreichen weiterführenden Schulen aus Polen entstanden sind“, sagt Lotte Günther. Verschiedene Aspekte Der Apfel im Strittmatter-Land, seine Geschichte in Mythologie, Kunst und Biologie sowie die Bedeutung für Streuobstwiesen werden in der Ausstellung ebenso berührt wie seine Rolle für die menschliche Gesundheit und der Baum als Lebensraum für Insekten und Vögel. Mit einer Apfelverkostung Beim Imbissangebot können die Besucher unter den verschiedenen Apfelkuchenvarianten wählen. Apfelexpertin Angelika Rademacher aus Preschen werde in einem Workshop den Verschnitt an Apfelbäumen demonstrieren sowie die verschiedenen Sorten zum Verkosten und zum Verkauf bereithalten, so Angelika Jahn. Schließlich habe der Apfel ausgehend von seiner Wildform, dem sauren, harten Holzapfel über die ersten von den Römern nach Deutschland gebrachten Kulturformen eine ungeheure Artenvielfalt entwickelt. Alte, aromatische Apfelsorten seien beim Verbraucher zunehmend gefragt. „Auch einheimische apfelverarbeitende Betriebe aus der Region werden ihre Produkte vorstellen“, kündigte die Projektmanagerin an und hofft ab Freitag auf viele Besucher.