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| 11:57 Uhr

Zum dritten Mal
Imker denken an Rückzug von Rosengarten

Forst. Die Forster Imker werden ihren Bienwagen und den Standort auf dem Gelände des Ostdeutschen Rosengarten wahrscheinlich aufgeben. Grund ist der jüngste Einbruch in der Nacht zu Freitag, bei dem nach Angaben von Vereinsvorsitzendem Andreas Kählig ein Schaden von rund 1200 Euro entstanden ist.

In den fünf Jahren, die der Bienenwagen auf der Reisigwehrinsel des Forster Rosengartens steht, wurde er nach Angaben von Kählig drei Mal aufgebrochen, „wobei sich der Gesamtschaden auf über 2000 Euro beläuft“.

Kählig äußerte sich entsetzt, mit welcher Gewalt sich die Täter Zutritt zum Wagen verschafft haben. Eine zusätzliche Türsicherung aus drei Millimeter dicken Flachstahl wurde verbogen und das Türschloss aus der Stahlblechtüre großflächig herausgetrennt. „Das dauert und macht Krach, wie abgebrüht sind diese Leute?“, fragt sich Kählig und geht von einem „gut organisierten und bandenmäßig durchgeführten Raubzug“ aus.

Im Inneren sei ein großer Teil der für das Festwochenende vorbereiteten Honiggläser entwendet und kleine Likörfläschchen ausgetrunken oder einfach geöffnet worden. Ebenso wurden laut Kählig einige Ausrüstungsgegenstände getohlen.

„Wir werden diesen Standort aufgeben müssen und wahrscheinlich auch den in vielen Stunden Arbeit hergerichteten Bienenwagen abgeben.“ so der Vorsitzende: „Trotz allem möchten wir uns bei unseren Besuchern und Kunden bedanken, ebenso bei der Stadt Forst und den Mitarbeitern des Forster Rosengantens.“

(js)