| 12:52 Uhr

Forst
Ein Schaufenster für den Vielfalt-Kalender

Sorgfältig arrangiert Fatemeh Koorepazi die Kostüme im Schaufenster der Berliner Straße 14.
Sorgfältig arrangiert Fatemeh Koorepazi die Kostüme im Schaufenster der Berliner Straße 14. FOTO: Katrin Kunipatz / LR
Forst. Ausstellung zeigt die Kostüme. Gerade entsteht ein Film mit Kalendermodels für interkulturelle Woche. Von Katrin Kunipatz

Das Kalenderprojekt des Forster Flüchtlingsnetzwerks lebt weiter. Kathleen Hubrich berichtet, dass sich neu Kontakte zwischen den Forstern und der iranischen Modedesignerin Fatemeh Koorepazi ergeben haben. Auf Nachfrage habe sie Faschingskostüme genäht. Und es gäbe eine Anfrage von der Theatergruppe in der Kulturkirche Sacro, so Kathleen Hubrich. Sie hat als Stadtteilmanagerin, die Arbeit der verschiedenen Partner am Kalender „Ich bin Vielfalt“ koordiniert. Bisher sind über die Hälfte der insgesamt 2000 Kalender verteilt worden. „Wie die gesammelten Spenden verwendet werden, entscheidet das Flüchtlingsnetzwerk“, erklärt Hubrich. Bekommen kann man den Vielfalt-Kalender in der Stadtbibliothek, der Touristinformation und im Geschäft der Schneiderei Grohmann auf der Berliner Straße.

Denn im leeren Geschäft nebenan sind jetzt die Kostüme und Kleider zu sehen, die für die Kalendermodels angefertigt wurden. Fatemeh Koorepazi dekorierte am Freitag die beiden Schaufenster. Mit kleinen Tricks, Stecknadeln und Klebeband sieht alles nach einer knappen Stunde sehr dekorativ aus. Die Forster Wohnungsbaugesellschaft hat das leere Geschäft in der Berliner Straße 14 zur Verfügung gestellt und das Brandenburger Textilmuseum unterstützt mit Figurien. Gerade entsteht der Film „Geschichten hinter dem Kalenderblatt“. Er soll zur Interkulturellen Woche im September gezeigt werden, so Hubrich.