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Ein musikalischer Frühlingsstrauß

Schüler des Musik-Kurses zeigten stimmliches Vermögen und auch Temperament auf der Bühne.
Schüler des Musik-Kurses zeigten stimmliches Vermögen und auch Temperament auf der Bühne. FOTO: Landes
Forst. "Volles Haus" hieß es an zwei Abenden bei den Frühlingskonzerten in der Aula des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums in Forst. Schüler der siebenten bis zwölften Klassen zeigten als Chor und Solisten ihr Können. Hartmut Landes

Zum Schluss gab's Rosen. Für alle Mitwirkenden. Zwei Wannen voll Blumen wurden verteilt an die mehr als 80 Schüler, die sich zuvor zwei Stunden lang auf der Bühne präsentiert und sehr wacker geschlagen hatten.

Reichlich Beifall

Das Publikum hat Gefallen gefunden an den beiden Frühlingskonzerten des Forster Jahn-Gymnasiums in dieser Woche. Das zeigte es mit seinem Applaus. Von "Veronika, der Lenz ist da" bis "Thank you for the music" reichte die Palette der Gesangsstücke, die der Chor des Gymnasiums unter Leitung von Bärbel Börner zu Gehör brachte. Dazwischen erklangen Saxofon, Gitarren und Klavier als Instrumentalstücke oder als Begleitung zum Gesang.

Kurzweilig war der Konzertabend und unterhaltsam. Weil nichts übertrieben wurde. Nicht die Solodarbietungen, nicht der Chorgesang und auch nicht die Gruppenpräsentationen. Eine davon gehörte der Bläserklasse. "Let's rock!" ließen sie hören. Das war mutig nach erst wenigen Monaten Unterricht. Und es war schön. Ein Stück mehr von den jungen Bläsern hätte das Publikum sicher gut vertragen. Es war ein Abend, der viele Geschmäcker bediente. Er war heiter und besinnlich. Und er hatte mit Laurens Noack und Gordon Dannat zwei Schüler, die ihr musikalisches Talent mehrfach zum Vortrag bringen durften.

Die Besucher, zu denen nicht nur Eltern und Angehörige von aktuellen Schülern gehörten, zeigten sich nach dem Ereignis zufrieden. Es sei ein gelungener Abend gewesen, hieß es. Und es wurde von Mut und Können gesprochen, das die Schüler auf der Bühne gezeigt hätten.

So einfach auf die Bühne bei den Konzerten schafft es nicht jeder. "Zwei Castings hat es vorher gegeben", weiß Schulleiter Thomas Röger. Jeder Schüler kann sich mit einem Beitrag bewerben. Und dann hat eine Jury, bestehend aus Fachlehrern und erfahrenen Schülern, entschieden, wie das Programm aussehen soll.

Viele Spenden

2015 war es wieder einmal eine gute Wahl. Das spürt die Schule auch in barer Münze. Denn viele Konzertbesucher legten nach dem Schlussakkord mehr als den einen Euro, der als Eintritt erbeten wurde, in die Spendenmützen. Es ist Geld, das in die künstlerische Entwicklung der Schüler fließen wird. In diesem Fall kommt es wieder dem Chorlager zugute, das die Gymnasiasten alljährlich in Groß Bademeusel veranstalten, und die während dieser Tage auch noch ein bisschen mehr fit gemacht werden für die nächsten Auftritte und Konzerte.