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Ein Fest für Rad und Reiter

Das Vorbereitungsteam des PSV Forst für das Sattelfest mit dem stellvertretenden Bürgermeister Jens Handreck (3.v.l.).
Das Vorbereitungsteam des PSV Forst für das Sattelfest mit dem stellvertretenden Bürgermeister Jens Handreck (3.v.l.). FOTO: Steffi Ludwig
Forst. Die Veranstalter vom Forster Polizeisportverein 1893 (PSV) sind in der Vergangenheit dermaßen vom Wetter gebeutelt worden, dass sie ihren größten Wunsch bei der Programmvorstellung vor der Presse am Montag immer wieder betonen: Vom 15. bis 17. September solle doch bitte die Sonne scheinen. Steffi Ludwig / slu

Denn dann findet im Forster Rad- und Reitstadion zum zweiten Mal die Kombination von Reit- und Springturnier und Großem Herbstpreis der Steher statt, die im vergangenen Jahr "Sattelfest" getauft wurde.

Es ist inzwischen das 10. Mal, dass auf dem Gelände der 1906 erbauten Radrennbahn auch Reitturniere stattfinden. Da diese nicht so viele Besucher ziehen wie der Stehersport, hatte der PSV beide Veranstaltungen kombiniert. Da jedoch die Besucherzahl nach Auskunft von Turnierleiter und PSV-Vizepräsident Hagen Ridzkowski "nicht so optimal" war - auch aufgrund des Regens - sei das Konzept des Sattelfestes leicht verändert worden.

Der Freitag und Samstag gehöre in diesem Jahr ausschließlich dem Reitsport - 80 Reiter und 300 Pferde aus Deutschland, Polen und Schweden sind angemeldet. Voriges Jahr hatte es auch Samstag Steherrennen gegeben. "Dafür haben wir am Samstagabend eine große Festveranstaltung anlässlich unseres zehnten Jubiläums geplant, die ein Dankeschön an unsere Vereinsmitglieder, aber auch an alle Zuschauer sein soll", so Hagen Ridzkowski. Dafür solle der Parcours abtransportiert und eine mobile Bühne im Innenraum des Stadions installiert werden. Musikalisches von Pop bis Klassik, die Forster Sportakrobaten und eine Lasershow sind angekündigt.

Am Sonntagnachmittag ist dann neben dem Reitsport der Stehersport an der Reihe: Um 14 Uhr beginne das Rundenrekordfahren und um 16.30 Uhr der Große Herbstpreis der Steher, kündigt der sportliche Leiter Frank Schneider an. Alle Lokalmatadoren wie Stefan Schäfer, Franz Schiewer, Nico Heßlich und Marcel Kuban seien dabei. Auch der Schweizer Guiseppe Atzeni sei im achtköpfigen Starterfeld: "Denn der hat in Forst ja noch eine Rechnung offen", sagt Frank Schneider mit Seitenblick auf das Jury-Kuddelmuddel beim Pfingstpreis, als Atzeni um seinen Sieg gebracht wurde.

Weiteres Novum beim Sattelfest: Es wird an allen drei Tagen ein kleines Volksfest mit Rummel für die ganze Familie geben. Die Preise von Riesenrad, Schießstand oder Bungee Trampolin werden dabei vom PSV gestützt, so der Turnierleiter: "Denn wir wollen möglichst viele Leute erreichen und sie zum langen Verweilen einladen."

Neu ist ebenfalls eine "Jump and Run"-Prüfung für die jungen Reiter am Freitag um 18 Uhr, bei der sie sozusagen über die Hindernisse rennen und reiten können.

"Ich bin der Überzeugung, dass beide Sättel - der Pferde und der Räder - gut zusammenpassen, auch wenn es sich auf jedem etwas anders sitzt", resümierte PSV-Präsident Gerd Suschowk und dankte der Stadt Forst als Eigentümerin des Rad- und Reitstadions für die gute Zusammenarbeit. Auch der stellvertretende Bürgermeister Jens Handreck lobte den PSV für die große Verlässlichkeit und die Organisation der vielen großen Veranstaltungen, die weit über Forst hinaus strahlten.

Zum Thema:
Bis zum 6. September können Karten noch auf der PSV-Homepage oder per Tel: 03562 984069 oder Fax: 03562 693205 bestellt werden. Vom 11. bis 13. September findet der Vorverkauf im Vereinshaus im Rad- und Reitstadion statt. Die Tageskassen öffnen am 16. und 17. September zu Veranstaltungsbeginn. Es gibt diesmal an beiden Tagen keine festen Sitzplätze, sondern freie Platzwahl. Am Freitag ist der Eintritt frei. Hier sind vor allem auch Schulklassen oder Rentner eingeladen. Programm und Infos unter www.psv-forst-lausitz.de .