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Ein Cottbuser ist das Forster Neujahrsbaby

Adrian heißt dieser kleine Junge. Er wurde am Neujahrstag in der Lausitz Klinik Forst geboren.
Adrian heißt dieser kleine Junge. Er wurde am Neujahrstag in der Lausitz Klinik Forst geboren. FOTO: kkz
Forst. Wenige Stunden nach der Geburt sind Mutter Ulrike Lehmann und Vater Holger Leubner gerade dabei, ihren kleinen Jungen kennenzulernen. Adrian heißt er und ist das erste Baby, das im neuen Jahr und noch dazu am Neujahrstag in der Lausitz Klinik Forst geboren wurde. kkz

Mit 3560 Gramm Gewicht und 52 Zentimetern Körperlänge ist es ein kräftiger kleiner Kerl.

Seine Eltern wohnen in Cottbus und haben sich ganz bewusst für die Klinik in Forst entschieden. "Die angenehme Atmosphäre hat uns überzeugt", sagt die 34-jährige Mutter. Außerdem arbeitet ihre Hebamme hier, die aber zum Jahreswechsel keinen Dienst hatte. Für Ulrike und ihren Partner Holger ist es das erste Kind. Am Silvesterabend kündigte sich mit Wehen die Geburt an. Die werdenden Eltern machten sich auf den Weg nach Forst. Vom Jahreswechsel selbst bekamen sie im Kreißsaal kaum etwas mit. Bis zum frühen Abend ließ sich der junge Mann Zeit und schließlich musste er doch per Kaiserschnitt um 18.18 Uhr geboren werden.

Erleichtert waren Ulrike und Holger, als Adrian endlich da war. "Seinen Geburtstag kann man jetzt nicht mehr vergessen", sagt Ulrike. "Außerdem er kann immer rein feiern und bekommt jedes Jahr ein riesiges Feuerwerk", ergänzt der 43-jährige Holger. Noch einige Tage werden Mutter und Sohn im Krankenhaus bleiben. Zu Hause in Cottbus ist schon alles vorbereitet: Kinderwagen, Kinderbett und Wickelkomode stehen bereit, berichtet der Vater. "Dann werden wir Adrian unserer kleinen Hündin Yara vorstellen", sagt Ulrike.

Im vergangenen Jahr betreute das Team der Geburtsklinik in Forst 475 Entbindungen. 222 Jungen und 255 Mädchen kamen 2016 zu Welt, zwei Zwillingspaare waren darunter. Damit gab es im vergangenen Jahr deutlich mehr Entbindungen als 2015. Bei rund einem Drittel aller Geburten musste ein Kaiserschnitt gemacht werden. Das schwerste Kind wog genau 5000 Gramm, am leichtesten war ein Zwilling mit 1960 Gramm. "Patientinnen aus Cottbus sind für uns Normalität", sagt Oberarzt Dr. Just Kluttig, genauso wie Eltern aus Forst, Guben, Spremberg und dem übrigen Spree-Neiße-Kreis.