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Drei Windräder bei Jerischke werden für Döbern-Land reserviert

Döbern. Unternehmen, Bürger und auch Gemeinden aus Döbern-Land können sich am Windpark, der zwischen Jerischke und der Autobahn entstehen soll, beteiligen. Diese Erkenntnis konnten Besucher des 1. bob

Unternehmertreffs im Amt am gestrigen Montag in Döbern gewinnen. Ein Mitarbeiter des Investors Ostwind stellte dort erstmals Möglichkeiten einer Beteiligung für lokale Firmen vor.

"Mehrere Unternehmen sind schon vorher an mich herangetreten und haben nach entsprechenden Möglichkeiten gefragt", erklärt Uwe Eppinger, Fachbereichsleiter für Bauen und Wirtschaft in der Amtsverwaltung. Deshalb habe man das Thema für den Unternehmertreff aufgegriffen. Mit Ostwind sei vereinbart, dass zunächst drei Windkraftanlagen für Döbern-Land reserviert werden. Denkbar sind Genossenschaften oder andere Formen, bei denen sich auch Bürger oder Gemeinden finanziell beteiligen können. Dadurch, dass drei Anlagen zur Verfügung stehen, seien auch verschiedene Modelle denkbar, erklärt Eppinger, der auf rege Beteiligung hofft. "Dadurch würde ein Teil der Gewinne in der Region bleiben", erklärt er den Vorteil.

In den kommenden Monaten wolle man auch in den Gemeindevertretungen über die Beteiligungsmöglichkeiten informieren, so Eppinger.