Vor einem Jahr übergab er zum Jahresende die Apotheke in der Cottbuser Straße an seinen Sohn Jens. Die Apotheke hatte Hans Dobbert am 2. Mai 1991 eröffnet und machte sich damit selbsständig. Zu DDR-Zeiten hatte es keine selbstständigen Apotheker gegeben, Hans Dobbert war damit ein Pionier in Forst.
Die Eröffnung fiel in das 750. Jubiläumsjahr des Apothekenberufes und war die erste Neugründung nach 1989 in Forst. Aus beruflicher Tradition kam er stets der Verpflichtung nach, durch engagierte Tätigkeit für die Gesundheit der Bürger zu wirken. Mit dem Ausscheiden als Apotheker gab es für ihn jedoch keinen Ruhestand. Als Vorsitzender des Museumsvereins der Stadt Forst widmete er sich neuen Aufgaben. Dieses Amt wird er voraussichtlich im Frühjahr nächsten Jahres abgeben, denn im September zog es ihn in seine alte Heimat nach Zingst an die Ostsee zurück. Mit Forst will er dennoch verbunden bleiben. Nach der Herausgabe des zweiten Forster Jahrbuches wird es eine weitere Ausgabe geben. „Wenn es gewünscht wird, dann werde ich mich dieser Aufgabe weiter widmen“ , erklärte er am Rande der Präsentation des 2006er Jahrbuches in der vergangenen Woche. (gk)