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| 01:34 Uhr

Döberner schunkeln sich in der 37. Session in Stimmung

Beweglichkeit und Anmut: Die Döberner Funken. Foto: Angelika Brinkop
Beweglichkeit und Anmut: Die Döberner Funken. Foto: Angelika Brinkop FOTO: Angelika Brinkop
Döbern. Mit einem tollen Programm hat sich Döbern in den Karneval geschunkelt. Nach dem Einmarsch der Funken beim Döberner Karnevalsauftakt im „Deutschen Haus“ erinnerte Marschall Günther Gruber an den 11.11. vor 20 Jahren. Angelika Brinkop

„Durch die Maueröffnung standen alle Kopf. Auch wir Karnevalisten haben früh noch den Saal geschmückt, sind dann das erste Mal in den Westteil Berlins gefahren und waren am Abend wieder hier auf der Bühne“, sagt Günther Gruber. Ein bisschen Wehmut an diese Zeit ist dabei, denn früher war der Ansturm auf die Faschingskarten enorm. „Wir haben ungefähr sechs Veranstaltungen gemacht und hatten immer 600 bis 700 Leute im Saal.“ Heute hat sich die Zahl der Veranstaltungen im Jahr auf drei reduziert und auch die sind meist nicht ausverkauft. Dennoch halten einige Karnevalisten dem Verein seit Jahrzehnten die Treue und sorgen dafür, dass die ehemalige Karnevalshochburg Döbern weiterhin eine gute Adresse zum Feiern ist. Frank Mader und Markus Stabler nahmen bei ihrem Frisörbesuch wieder die Döberner Stadtpolitik ins Visier.

Sie bemerkten, dass die Schuttcontainer an der Hirschvilla schon angewachsen sind und dass sich auch an Arnos Villa Kunterbunt nicht viel tut. In Richtung der kritischen Stimmen zum neuen Kita-Standort am alten Lidl-Markt erklärte der Friseur: Wahrscheinlich haben einige Angst, dass durch den Kinderlärm der letzte Putz vom Schloss abfällt.

Hannelore und Werner Guckenberger können diesmal ohne die hoheitliche Bürde des Prinzenpaares feiern. „Uns hat es richtig Spaß gemacht und wir bleiben auf jeden Fall Fasching-Fans“, sagt der ehemalige Amtsdirektor. Schließlich ist er auch Ehrenmitglied in allen vier Vereinen des Amtes Döbern. Das neue Prinzenpaar wird erst im Februar in den Dienst eingeführt. Dafür hat das Kinderprinzenpaar Sven und Judy die Aufgabe prima gemeistert. Angelika Brinkop