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| 11:49 Uhr

Fertig nach sieben Jahren
Nach Sanierung hat Döbern modernstes Wasserwerk

 Nach sieben Jahren ist die Sanierung des Döberner Wasserwerks abgeschlossen. Die Arbeiten liefen während des laufenden Betriebs.
Nach sieben Jahren ist die Sanierung des Döberner Wasserwerks abgeschlossen. Die Arbeiten liefen während des laufenden Betriebs. FOTO: LR / Katrin Kunipatz
Döbern. SWAZ investiert 2,7 Millionen Euro im über 100 Jahre alten Wasserwerk Döbern. Nächstes Projekt ist der Hochbehälter. Von Katrin Kunipatz

Die Sanierung des Döberner Wasserwerks ist beendet. Darüber informiert Gunter Steffen vom Spremberger Wasser- und Abwasserzweckverband (SWAZ) bei einem Vor-Ort-Gespräch in der vergangenen Woche. An diesem Tag wurden als Ersatz für einige auf dem Gelände des Wasserwerks gefällte Bäume drei neue gepflanzt: ein Apfel-, ein Pflaumen- und ein Birnbaum.

Insgesamt 2,6 Millionen Euro hat der SWAZ in die Anlage investiert. 800 000 Euro davon gab es als Fördermittel vom Land Brandenburg. Zwischen 2013 und 2017 setzte der SWAZ damit Sanierungsarbeiten fort, die der Eigenbetrieb Trink- und Abwasser des Amtes Döbern-Land vor dem Beitritt zum SWAZ begonnen hatte. Das Wasserwerk Döbern ging 1913 in Betrieb und wurde in den 70er-Jahren umgebaut.

Verbessert haben sich durch die jüngste Sanierung die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter. „Das Wasserwerk arbeitet vollautomatisch“, so Steffen. „Nur zur Kontrolle müssen Mitarbeiter vor Ort sein.“ Erleichterung bringt vor allem die Siloanlage, über die verbrauchtes Filtermaterial automatisch aufgefüllt wird. Die körperlich schwere und staubige Arbeit entfällt. Moderne Pumpen arbeiten leiser und vor allem energiesparender. Neu entstanden sind zwei Reinwasserbehälter. Erneuert wurden auch die Becken, in denen das zum Spülen der Filter verwendete Wasser aufgefangen wird, bis sich die Schwebstoffe abgesetzt haben. Gleiches trifft auf die Nebengebäude zu, in denen sich auch ein kleiner Beratungsraum befindet. Auch die Elektrik, sämtliche Rohrleitungen, Fußböden und die Fassade sind in den sieben Jahren Bauzeit überholt worden. Größte Herausforderung sei es gewesen, die Arbeiten im laufenden Betrieb durchzuführen, so Steffen. „Jetzt verfügt der SWAZ in Döbern über das modernste Wasserwerk“, sagt der Pressesprecher. Es stellt Trinkwasser für rund 10 000 Menschen in den Döbern und den umliegenden Gemeinden im Amt Döbern-Land zur Verfügung.

Nächstes Projekt des SWAZ ist die Erneuerung des Hochbehälters „Am hohen Berg“ in den nächsten drei Jahren im laufenden Betrieb.