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| 17:42 Uhr

Dissen hat noch große Pläne
Nächstes Ziel: Staatlich anerkannter  Erholungsort

 Die Backofenmannschaft wartete gespannt auf die Resonanz der Jury. Mit ihrern Traditionen wollen die Dissener Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Historische Dorfkerne werden.
Die Backofenmannschaft wartete gespannt auf die Resonanz der Jury. Mit ihrern Traditionen wollen die Dissener Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Historische Dorfkerne werden. FOTO: Marion Hirche
Dissen. Die Goldmedaille wird auf der Grünen Woche überreicht. Die Pläne gehen den Dissenern deswegen noch lange nicht aus. Von Marion Hirche

Die Dissener freuen sich schon jetzt auf die Preisverleihung auf der Grünen Woche im nächsten Jahr.  Die Hände in den Schoß legen sie bis dahin auf keinen Fall. Sie wollen weiter an der Vervollkommnung ihres Dorfkerns feilen und hoffen, dass sie  bald Mitglied der Arbeitsgemeinschaft  Historische Dorfkerne des Landes Brandenburg werden können. Außerdem arbeitet Dissen weiter an der Anerkennung als „Staatlich anerkannter Erholungsort“.

„Wir haben da noch einiges zu tun“, weiß Bürgermeister Fred Kaiser. „So planen wir, vorhandene Bausubstanz für Ferienwohnungen und kleine Herbergen umzunutzen.“

Die Leitbilddiskussion soll nicht nur für Dissen, sondern auch für den Ortsteil Striesow weitergeführt werden.

Die Dissener sind dankbar, dass sie das Amt Burg, den Landkreis und die Sparkasse Spree-Neiße immer an ihrer Seite wussten. Sie würdigen auch, dass sich eine Vielzahl von Menschen aus der Region in ihrem Heimatdorf sehr stark engagieren. „Durch unseren Erfolg sind jetzt noch mehr Einwohner mobilisiert worden, mitzutun. Alle sind stolz, Dissener zu sein, und schon allein dafür hat sich das große Engagement für den Wettbewerb gelohnt. Unser Dorf ist lebenswert für jedermann und es hat Zukunft für alle“,  so das Fazit von Fred Kaiser.