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| 17:17 Uhr

Forst
Die Walka in den Keunschen Alpen

Für das „Wallein“, wie es vom Forster Heimatforscher Standke beschrieben wurde, bieten sich die Keunschen Alpen an.
Für das „Wallein“, wie es vom Forster Heimatforscher Standke beschrieben wurde, bieten sich die Keunschen Alpen an. FOTO: Angela Hanschke
Forst. Vom Kinderhaus bis zu den Hängen ist es nicht weit. Da bietet sich das Wallein an.

Bis in die 1960er-Jahre hinein war das Wallein in den Dörfern der Niederlausitz weit verbreitet. Hermann Standke, Rektor der Forster Mittelschule, beschrieb im Jahre 1923 diesen Brauch in seiner „Heimatkunde der Niederlausitz“. Inzwischen wird er in der Region Forst kaum noch ausgeübt. Ihn in Erinnerung zu behalten, wird im Kinderhaus „Am Wasserwerk“ in Keune versucht. „Das Wallein gehörte für mich immer untrennbar zum Osterfest. Vor allem meine Großeltern führten mich an diesen Brauch heran“, sagt die aus Spremberg stammende Betreiberin Sabine Dittmann. Ihre Schützline nutzen die Hänge der Keunschen Alpen, die die Anlage der rund ein Meter langen Grube, der Walka, erleichtern.

(aha)