„Theoretisch könnten wir das Gebäude fünf Jahre stehen lassen“ , trat Egbert Lamm von der städtischen Wirtschaftsförderung dem Eindruck entgegen, man stehe unter Zugzwang, weil aus den Projekten eines Gründerzentrums beziehungsweise eines Gewerbe- und Kulturzentrums nichts geworden sei (die RUNDSCHAU berichtete).
Da die Ziele der beiden Vergabe-ABM erreicht worden seien, habe man nur klären wollen, unter welchem Umständen man das Gelände verkaufen könne, erklärt Lamm. Denn ein Passus verpflichte die Kommune, dass das Objekt fünf Jahre „im öffentlichen Interesse“ genutzt werde. Das wäre theoretisch schon mit einem Aktenlager möglich.
Leerstand wolle man aber nicht, verdeutlichte Lamm gestern die städtische Strategie. Deshalb habe die Stadt klären wollen, ob man die Teilfläche schon vorher an einen Interessenten verkaufen könne, wenn der sich dort ansiedele und Arbeitsplätze schaffe. Mit dem grünen Licht der Arbeitsagentur sei man auf der sicheren Seite. (js)