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| 19:52 Uhr

Forst
Die Kombination Harfe mit Cello begeistert Zuhörer

Die Berliner Harfenistin Dagmar Flemming und Ute Hoyer (Cello) haben beim Neujahrskonzertes im Kompetenzzentrum Forst gespielt.
Die Berliner Harfenistin Dagmar Flemming und Ute Hoyer (Cello) haben beim Neujahrskonzertes im Kompetenzzentrum Forst gespielt. FOTO: Margit Jahn
Forst. Zum Neujahrskonzert hat sich der Verein ein Duo ins Kopetenzzentrum geholt, das vor Esprit sprühte.

„Ohne Cello kann ich nicht“, aber die Harfe ist eindeutig im Vordergrund, und das ist ein tolles Gefühl. Dieser „augenzwinkernde“ Satz der Berliner Harfenistin Dagmar Flemming zu ihrer Kollegin Uta Hoyer am Cello charakterisiert vielleicht das Neujahrskonzert im Kompetenzzentrum Forst. Mit der Besetzung ging auch ein lang gehegter Traum der Organisatoren in Erfüllung: Zarte Harfenklänge, die gab es bislang nicht zu hören. Der Saal war komplett ausverkauft und damit eine gute Kulisse.

Zurückhaltend und sympathisch kamen die beiden Musikerinnen daher, gaben vor jedem ihrer Stücke eine kleine und meist witzige Anekdote zum Komponisten oder der Entstehung des Musikstückes in wechselnder Moderation zu hören.

Die „Serenade“ von Robert Lehmann eröffnete diesen besonderen Musikgenuss, und weiter ging es mit „bekannten oder unbekannten“ Musikern, wie Dagmar Flemming den Zuschauern erläuterte. Der weltbekannte Canon von Johann Pachelbel folgte der Serenade. Ingrid Kaiser äußerte sich „überrascht, wie schön diese Instrumente zusammen klingen“. Sie hatte  die Instrumente in dieser Zusamnestellung noch nicht gehört und   genoss den Abend besonders; er war eine Geschenk zu ihrem 70. Geburtstag.

Nicht fehlen durfte das traumhafte „Greensleves“ das Traditional, wovon die Legende behauptet, dieses Stück habe Heinrich VIII. für seine Frau Anne Boleyn komponiert. Der Abend durchzog sich mit romantischen Melodien unter anderem von Gabriel Verdalle mit „Meditation“, Gabriel Fauré mit „Sicilienne“, Charles Oberthür mit „Auld Robin Gray“. Die Stücke entführten in verschiedene Jahrhunderte, wozu Dagmar Flemming sagte: „In unserer heutigen kalten Welt ist Romantik immer gut.“

Das empfanden die Zuschauer offensichtlich ebenso: Denn am Ende gab es stehenden Appalus- Und einen Schreittanz als Zugabe im Jahr des Cellos.