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Die Forster Polizei geht in der Rosenstadt auf Raserfang

Zu schnell: In der Muskauer Straße gilt Tempo 30. Nicht alle Fahrer halten sich daran.
Zu schnell: In der Muskauer Straße gilt Tempo 30. Nicht alle Fahrer halten sich daran. FOTO: dsf
Forst. 42 Stundenkilometer – und das über mehrere Hundert Meter. Der Fahrer des schwarzen Geländewagens wird zur Kasse gebeten. Daniel Schauff

Wie viele andere Fahrer lag er am Mittwochmorgen auf der Muskauer Straße weit über der zugelassenen Geschwindigkeit von 30 Stundenkilometern.

Polizei und Stadtverwaltung hatten in den vergangenen Wochen immer wieder Beschwerden von Anwohnern entlang der Umleitungsstrecke für die gesperrte Spremberger Straße erhalten. Auch die LAUSITZER RUNDSCHAU erreichten viele Meldungen von Anwohnern, die sich entweder über zu schnelles Tempo oder die Missachtung von Durchfahrtsverbotsschildern unter anderem auf der Kleinen Spremberger Straße beschwerten.

Die Polizei wollte auch deshalb am Mittwoch Gesicht zeigen - und ging sowohl auf der mittlerweile verkehrsgeplagten Muskauer Straße als auch an der Unterführung auf der Euloer Straße auf Raserfang. Zusätzlich gab es in der Kleinen Spremberger Straße Durchfahrtskontrollen.

Das Urteil nach rund 90 Minuten an der Umleitung in der Muskauer Straße: Gerade einmal sieben Temposünder waren der Polizei ins Netz gegangen.

Bei einer vorigen Verkehrskontrolle sei man erfolgreicher gewesen, heißt es. Auf der Euloer Straße sieht es anders aus. Dort hatten fast 100 Fahrer nach eineinhalb Stunden schon die zugelassenen 20 Stundenkilometer überschritten. Das Tempo-Messgerät sei zudem mit einigermaßen großer Karenz ausgerichtet worden, informiert die Polizei.

Wie der Forster Revierleiter Peter Fahrenkrug berichtet, gab es auch eine Reihe von Fahrern, die die Kleine Spremberger Straße trotz Verbots zur Durchfahrt genutzt hätten. Von den Anwohnern, so der Revierleiter, sei die Aktion am Mittwochmorgen positiv angenommen worden, schätzt Fahrenkrug ein. Die Ergebnisse aus der Verkehrsüberwachung am Mittwoch lassen auch ihn schlussfolgern, dass Kontrollen im Bereich der Umleitung für die Spremberger Straße nötig seien. Zudem könne er die Anwohner verstehen, die sich über Verkehrssünder vor ihrer Haustür bei Polizei und Forster Stadtverwaltung beschwerten.