ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 16:33 Uhr

Feierliche Übergabe
Modernes Haus mit Leben erfüllt

Die Kinder der Kita "Waldhaus" ließen zur Einweihung Luftballons steigen, beobachtet von Ministerpräsident Dietmar Woidke, Landrat Harald Altekrüger, Bauvorstand Heike Korittke, Kitaleiterin Elke Specht und dem stellvertretenden Forster Bürgermeister Jens Handreck (v.l.).
Die Kinder der Kita "Waldhaus" ließen zur Einweihung Luftballons steigen, beobachtet von Ministerpräsident Dietmar Woidke, Landrat Harald Altekrüger, Bauvorstand Heike Korittke, Kitaleiterin Elke Specht und dem stellvertretenden Forster Bürgermeister Jens Handreck (v.l.). FOTO: Steffi Ludwig / LR
Forst. Die Forster Kita „Waldhaus“ wurde für mehr als eine Million Euro saniert und nun eingeweiht. Von Steffi Ludwig

Es war ein großer Tross, der am Freitagvormittag durch die hellen, freundlich gestalteten Kindergartenflure lief: vom brandenburgischen Ministerpräsidenten Dietmar Woidke (SPD) über Landrat Harald Altekrüger (CDU) bis hin zu Vertretern der Stadt und Baufirmen waren viele Gäste zur feierlichen Übergabe der Kita „Waldhaus“ gekommen. Die Kinder, die bereits seit Mitte Dezember in dem frisch sanierten Gebäude residieren, hatten ein kleines Kulturprogramm vorbereitet – und zum Dank verteilten sie an die vielen Unterstützer selbst gebastelte Lichter und Plakate.

„Wir sind sehr froh, hier zu sein“, sagte Kitaleiterin Elke Specht sichtlich bewegt. Denn das Haus, das Anfang der 50er-Jahre zur Kita umgebaut wurde und vorher eine Kegelbahn war, ist völlig umgekrempelt worden. Unter anderem wurden die Flure verbreitert, der Eingang verlegt, die Zimmer verschönert, ein neuer Anbau für das Erzieherpersonal errichtet und die Außenanlagen umgestaltet. Zudem wurden die Sanitärbereiche komplett erneuert.

„Hier war sozusagen eineinhalb Jahre Großbaustelle“, sagte Heike Korittke, Verwaltungsvorstand Bauen der Stadt Forst. „Alles wurde neu unter energetischen und kindgerechten Gesichtspunkten eingerichtet – über solche Bauaufgaben freuen wir uns ganz besonders.“

Möglich gemacht hat dies eine Bundesförderung für finanzschwache Kommunen. 876 000 Euro flossen daraus in den Umbau, weitere knapp 100 000 Euro kamen vom Land, 107 000 Euro stellte die Stadt aus dem Haushalt bereit. „Das ist ein wichtiger Tag für die Stadt Forst, da sie gezeigt hat, dass in die Zukunft investiert wird“, sagte Dietmar Woidke.

Die Kitakinder waren in der Bauphase in ein Übergangsquartier, eine Villa in der Tagorestraße, umgezogen. „Die beiden Umzüge waren eine Herausforderung für die 58 Kinder und die Erzieherinnen, da wir von der Schraube bis zum Buntstift alles mitnehmen mussten“, berichtete Elke Specht schmunzelnd. Aber auch dank der Hilfe der Eltern habe alles gut funktioniert.

Sie freue sich auch besonders, dass sie von Anfang an in die Planung der Umgestaltung einbezogen worden sei, so die Kitaleiterin und verwies beispielsweise auf die grünen Wände. „Ich werde dafür sorgen, dass das Haus mit Leben erfüllt wird“, versprach Elke Specht. „Ich möchte, dass hier immer Freude herrscht.“

Die Kinder zeigten in einem kleinen Rollenspiel, was ihnen am neuen Kindergarten gefällt: „Die Schaukel“ oder „alles“ wurde genannt. Von der neu gestalteten Außenanlage mit Kletterfelsen, Federwipptieren oder einer Rollerbahn für die Verkehrserziehung mit kleinem Kreisverkehr konnten sich dann die Festgäste selbst ein Bild machen.

Nach Auskunft des amtierenden Bürgermeisters Jens Handreck sind mehr als 99 Prozent der Arbeiten an der Kita abgeschlossen.

Mehr Bilder finden Sie unter www.lr-online.de/bilder.

Schnittig und kindgerecht sind auch die Wasserhähne und Waschbecken in der Kita „Waldhaus".
Schnittig und kindgerecht sind auch die Wasserhähne und Waschbecken in der Kita „Waldhaus". FOTO: Steffi Ludwig / LR