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Die Döberner Kinder sichern sich den Turniersieg

Obwohl nur vier Grundschulen gestartet sind, wurde eifrig um den Rosenpokal gekämpft.
Obwohl nur vier Grundschulen gestartet sind, wurde eifrig um den Rosenpokal gekämpft. FOTO: mle1
Forst. Lediglich vier Grundschulen sind am Samstag zum 5. Grundschulturnier um den Rosenpokal auf der Sportanlage des TV 1861 am Rosengarten angetreten. mle1

Turniersieger wurde mit der ausgeglichensten Leistung die Mannschaft aus Döbern vor den Grundschulen Mitte und Nordstadt. Für den Pokalverteidiger aus Noßdorf blieb diesmal mit lediglich zwei Punkten nur der Trostplatz. Aber an ihre starken Leistungen aus dem Vorjahr erinnerten sich am Spielfeldrand noch einige Zuschauer. Und am Ende waren natürlich alle Gewinner. Die Mannschaften erhielten einen Pokal für ihre Schulvitrine und alle teilnehmenden Mädchen und Jungen eine Erinnerungs-Medaille von der Forster Rosenkönigin Jessica I.

Wegen der "etwas dünnen Beteiligung, es sind in diesem Jahr wirklich wenige Mannschaften da", so Adriane Hermann aus Döbern, blieb das Teilnehmerfeld übersichtlich. Trotzdem zeigten die kleinen Fußballer ganzen Einsatz und hatten riesigen Spaß. "Die Kinder nehmen das Turnier an. Es ist eine schöne Sache, die zur Tradition werden sollte", so eine Mutter, die das Grundschul-Team sportlich betreute. "Leider war die Einladung etwas spät gekommen", kritisierte sie. Das aber sollte nicht das Problem sein, konstatierte André Kieschnik, Leiter der Abteilung Fußball beim gastgebenden Turnverein: "Der Termin steht fest. Das Grundschulturnier findet stets am letzten Samstag vor den Ferien statt, auch im nächsten Jahr."

Die Veranstalter hatten sich wieder viel Mühe gegeben, doch es gelang auch in diesem Jahr nicht, alle Forster Grundschulen zu erreichen. Zudem gab es im Vorfeld Diskussionen um den Austragungsmodus. "Die Grundschule geht bis zur sechsten Klasse", erklärte Peggy Unversucht, Sportlehrerin aus Döbern. Die Lehrerin wünscht sich eine höhere Attraktivität für die Veranstaltung. So könne etwas Volksfestfeeling das Turnier durchaus beleben, schlug sie vor. "Hier ist noch reichlich Luft nach oben. Auf alle Fälle sollte das Turnier auch auf die Klassenstufen vier bis sechs erweitert werden", sagt die Sportlehrerin.