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Der Schutt ist weg – und das schneller als gedacht

Fertig: Der Bagger der Firma Rubin konnte gestern abtransportiert werden.
Fertig: Der Bagger der Firma Rubin konnte gestern abtransportiert werden. FOTO: Steffi Ludwig
Forst. Der Bauschutt einer abgerissenen Tuchfabrik in der Max-Fritz-Hammer-Straße, der seit dem Frühjahr für Ärger gesorgt hatte, ist weg – und das schon zwei Tage eher als angekündigt. Maik Tempel, LKW-Fahrer der Lauchhammeraner Firma Rubin, war gestern Vormittag auf dem Gelände des ehemaligen Schutthaufens bereits dabei, die Geräte wegzuräumen. Steffi Ludwig

"Wir waren bereits am Mittwoch fertig", so Maik Tempel. Die Firma hatte den Schutt verladen und zur Forster Deponie gebracht.

Nach monatelangem Ringen zwischen Stadt Forst und Landkreis Spree-Neiße um Zuständigkeiten und Rechtsfragen zum Abtransport des Schutts war in der vergangenen Woche eine schnelle Lösung gefunden worden. Bau-Verwaltungsvorstand Heike Korittke hatte im Bauausschuss von einer privatrechtlichen Vereinbarung gesprochen, die die Stadt dem Landkreis vorgelegt hatte. So konnte schnell ein Entsorgungsunternehmen beauftragt werden und der Schutt seit Montag innerhalb von drei Tagen beräumt werden - und das auch noch innerhalb der Schulferien.

"Für das Bild der Schule ist das ein wichtiger Schritt", hatte die Leiterin der Grundschule Mitte Gudrun Klinger am letzten Schultag lobend erwähnt. Die Grundschule Mitte liegt direkt neben dem ehemaligen Schuttberg der abgerissenen Tuchfabrik. Auch Anwohner der Max-Fritz-Hammer-Straße hatten sich massiv über den Schutt beschwert.