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| 02:45 Uhr

Der PSV will Kinder begeistern

Nach dem Steherrennen in Forst versucht der Gesamtsieger Stefan Schäfer (r.) mit seinem Nachwuchs Schritt zu halten.
Nach dem Steherrennen in Forst versucht der Gesamtsieger Stefan Schäfer (r.) mit seinem Nachwuchs Schritt zu halten. FOTO: Margit Jahn/mjn
Forst. Spannend war das Europakriterium nicht nur für die Erwachsenen, die am Wochenende wahrlich mal wieder einen Hochspannungskrimi auf der Forster Radrennbahn erlebt haben, sondern auch für die Kinder bleibt es als besonderes Erlebnis in Erinnerung. Denn kurzweilige Pausengestaltung hat sich der PSV diesmal überlegt und kam damit bei den Kindern und auch deren Eltern sehr gut an. Margit Jahn / mjn

Ulf der Spielmann unterhielt die zahlreichen kleinen Forster mit Musik, Tanz und Spiel. Galt es zu Beginn Instrumente zu erraten, war anschließend Bewegung zur Musik angesagt. Und das gefiel den Kleinen so gut, dass kräftig geklatscht und getanzt wurde.

Dackel Düsenfuß war aber auch ein toller Freund in seinem zotteligen Fell, den Ulf der Spielmann mit nach Forst gebracht hatte. Er wurde von den Kindern sofort ins Herz geschlossen, und ist ganz nebenbei ausgesprochen musikalisch. Der Zotteldackel spielt E-Gitarre, Schalmei, Trompete, mehrere Flöten.

Beim Schlaflied durften sich alle Kinder gemütlich auf die Erde legen, um beim Weckruf von Ulf dann in die Höhe zu springen und sich kräftig zu bewegen - denn schlafen, nein, das wollen sie ja wirklich nicht.

Frank und Marlies Dockter waren mit ihren Enkelkindern ins Forster Rad oval gekommen. "Schön, dass es so ein Angebot für die Kleinen heute gibt. Dieses Programm ist eine Bereicherung für das ganze Steherrennen", sagte Frank Dockter. Gemütlich saßen sie mit dem Nachwuchs vor der kleinen Bühne auf der Wiese und genossen die Kinderanimation von Ulf und Düsenfuß. "Habt ihr alle eine Waschmaschine?", wollt Ulf von den Zuschauern wissen. Nach der Bejahung lud er auf die Wiese ein. Als Schelm, der ist er.

Nach Mambo und Cha-Cha-Cha wurden alle Kinder zu Robotern und später zu Indianern im Innenraum der Rennbahn.

Nach den anstrengenden und spannenden Runden der Großen auf den schnellen Rädern gab es noch ein kleines Highlight für die Kinder. Vor der Siegerehrung durften die kleinsten Besucher schon mal etwas Rennbahnluft schnuppern - und zwar gleich mit ihren kleinen Lauf- und Fahrrädern. Vor so vielen anfeuernden Zuschauern zwei bis drei Runden fahren zu dürfen, davon waren die kleinen wie großen Rennfahrer ganz schnell begeistert. Auch Stefan Schäfer, die Gesamtsieger des Rennens, ist Vater und musste nun noch einmal richtig ran. Natürlich kam er ins Schwitzen, als er neben dem Nachwuchs als Begleitung zu Fuß hinterherflitzen musste. Schließlich hatte er gerade das 100-Runden-Fahren hinter sich. Was tut man nicht alles für Junior - die Zuschauer haben es mit donnerndem Applaus honoriert.

Ein wunderbarer Familientag ist es für alle gewesen. Die Großen sind mit einem guten sportlichen Ergebnis nach Hause gegangen, die Kleinen waren gut geschminkt, hatten einen unterhaltsamen Tag mit Hüpfburg, Eis und viel Musik.