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| 16:55 Uhr

Jahresprogramm
Neue Ideen für den Rosengarten

Die Rosengartenfesttage – hier ein Bild von 2017 mit der Pantomime-Gruppe Smarties – werden wieder der Veranstaltungshöhepunkt in Forst sein.
Die Rosengartenfesttage – hier ein Bild von 2017 mit der Pantomime-Gruppe Smarties – werden wieder der Veranstaltungshöhepunkt in Forst sein. FOTO: Steffi Ludwig / LR
Forst. Der Forster Kultur-Eigenbetrieb will mit mehr Veranstaltungen und viel Marketing punkten. Von Steffi Ludwig

Ein Rosengartenlauf für jedermann – ähnlich wie bei den Branitzer Parkläufen – soll am 3. Oktober erstmals im Ostdeutschen Rosengarten Forst starten. Ideenspender und Hauptorganisator sei der LTSV Forst, sagte der amtierende Werkleiter Stefan Palm am Mittwochabend im Werksausschuss des Eigenbetriebes Kultur, Tourismus und Marketing Rosenstadt Forst.

Auch ein Kinderfest am 1. Juni im Dornröschenpark des Rosengartens sowie das Konzert „Gemeinsames Erbe“ mit polnischen Partnern in der Forster Stadtkirche St. Nikolai im November stehen erstmals im Forster Kalender. Damit hat der Eigenbetrieb Kultur, Tourismus, Marketing insgesamt rund 25 Veranstaltungen für 2018 im Angebot und somit einige mehr als im Vorjahr.

Der Höhepunkt werden wieder die Rosengartenfesttage vom 22. bis 24. Juni sein, so Palm. Am Programm werde bereits gearbeitet, Mitte Mai werde es der Öffentlichkeit vorgestellt. Auch die vor zwei Jahren gestartete Reihe Rosengartensonntage wird es wieder viermal im Jahr geben – am jeweils letzten Sonntag im Mai, Juli, August und September. Das Programm stehe bereits. Unterstützt werden die Rosengartensonntage wieder vom Förderverein Ostdeutscher Rosengarten. Ebenfalls im Plan stehe wieder eine Kin­derolympiade am 2. Juni im Rosengarten, die von der Jugendkoordination des Nix-Vereins organisiert wird.

Ein neuer Saisonflyer für den Forster Rosengarten soll für eine bessere Werbung sorgen, so Palm, der gleichzeitig Parkmanager im Rosengarten ist. Denn erstmals sind Informationen zum Rosengarten mit den Veranstaltungshöhepunkten und weiteren Ausflugstipps in und um Forst in einem Faltblatt vereint. Im vergangenen Jahr hatte es für die Veranstaltungsübersicht ein extra Einlegeblatt gegeben, was aber beispielsweise auf Messen schlecht handhabbar war. „Jetzt treten wir geschlossener nach außen auf“, so Stefan Palm.

Der Marketingetat des Eigenbetriebes ist seit 2017 erheblich von 33 000 auf rund 88 000 Euro jährlich erhöht worden – auf Anregung der Runze & Casper Werbeagentur, die bereits die Rosenschau 2013, zu der 180 000 Besucher nach Forst kamen, begleitet hatte. Andreas Runze hatte die rund 40 000 Besucher, die seitdem jährlich in den Rosengarten kommen, als viel zu wenig bezeichnet. Im vergangenen Jahr waren deshalb die Werbeaktivitäten vor allem für die Rosengartenfesttage verstärkt worden, was an den drei Tagen zu einem Besucherrekord von 15 500 im Vergleich zu sonst 10 000 Gästen geführt hatte.

Hieran soll laut Stefan Palm weiter gearbeitet werden. Deshalb werden durch die erwarteten höheren Besucherzahlen auch mehr Einnahmen durch Eintrittsgelder im Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes ausgewiesen. Die Marketingaufwendungen sind im Wirtschaftsplan auf 93 100 Euro erhöht worden. Dies sind laut Stefan Palm Eigenanteile, die für die Erarbeitung von Konzepten eingestellt sind. Momentan werde gerade intensiv am Stadtmarketingkonzept gearbeitet. Mehr Ausgaben verbucht der Eigenbetrieb auch für Personalkosten der insgesamt zehn Mitarbeiter. Grund hierfür ist die Anpassung des Tarifes des öffentlichen Dienstes. Der Wirtschaftsplan wurde vom Werks­ausschuss einstimmig bestätigt und muss nun noch von den Stadtverordneten beschlossen werden.