ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 20:07 Uhr

Kinderprojekt
Der Euloer Kinderzirkus startet in die Probenwoche

 Der Euloer Kinderzirkus „Eukizi“ ist in der Kirche eröffnet. Das Projekt geht ins 20. Jahr und begeistert nach wie vor Kinder und Erwachsene. 
Der Euloer Kinderzirkus „Eukizi“ ist in der Kirche eröffnet. Das Projekt geht ins 20. Jahr und begeistert nach wie vor Kinder und Erwachsene.  FOTO: Margit Jahn
Forst. Der Höhepunkt der Forster Zirkuswoche auch im 20. Jahr die Abschlussvorstellung. Die Proben beginnen. Von Margit Jahn

„Mach was du kannst“ – das ist im nunmehr 20. Jahr das Motto im Eukiz, dem Euloer Kinderzirkus.

Die diesjährige Zirkuswoche beginnt mit einem musikalischen Gottesdienst. Am Eingang werden die Teilnehmer und Gäste von zwei magischen Fabelwesen hoch auf Stelzen begrüßt: Annette Koch und Sophie Kubenka begleiten die Kinder.

Pfarrer Stephan Magirius vom Kirchenkreis Cottbus, der sich auf diesen Gottesdienst eigens mit einem Besuch des gastierenden Zirkus Probst in Cottbus vorbereitet hat, befragt zu Beginn die Gäste. Wer war denn dabei, als vor 20 Jahren der Zirkus gegründet wurde?

Pfarrer Bodo Trummer und Annette Koch erzählen: „Zu der Zeit war der Hit „Mambo No. 5“ aktuell. So etwas vergisst man nicht“, sagt sie. Bodo Trummer berichtet, dass der Zirkus damals in Eulo begann, aber nach ein paar Jahren nach Sacro wechselte. „Hier ist auch das Gelände rundum so wunderbar, und es gibt so viel Unterstützung durch die Gemeinde“. Besonderer Dank gilt den Cortinas, Manfred und Editha Mudlack, „den größten Artisten der Welt, die den Kinderzirkus seit Beginn an unterstützen“. Der Applaus ist herzlich.

Im Projekt werden Kinder mit all ihren Möglichkeiten und Gaben gefördert, so der Pfarrer. Jugend-Diakon Ralf Hornung-Petit vom Cottbuser Kirchenkreis zeichnet in diesem Jahr für die Organisation und Technik verantwortlich. Er selbst ist seit 2016 dabei, wird für 80 Kinder und 30 Begleiter verantwortlich sein und ihnen mit seinem Team eine schöne Ferienfreizeit bescheren. Jeweils von Montag bis Donnerstag wird von 9 bis 12 Uhr geprobt. Am Montag haben die Kinder Gelegenheit, alles auszuprobieren und sich dann zu Hause zu überlegen, welches Angebot zwischen Fakiren, Seillaufen, Zaubern und weiteren Angeboten ihnen am meisten Spaß macht. Höhepunkt ist am Freitag, 16 Uhr, die große Abschlussveranstaltung.

Zirkus ist Magie, deshalb dankt der Pfarrer auch allen Helfern und Unterstützern. „Schon 20 Jahre sind einige dabei und noch nicht älter geworden“. Er stellt fest: „Manche Begabungen der Kinder sind ganz offensichtlich, manche wollen erst noch entdeckt werden.“

Er geht durch die Bankreihen und befragt die Kinder nach ihren Talenten. „Radschlagen, tanzen, Hula Hop“ kommen als freudige Antworten.

Pfarrer Bodo Trummer, der gemeinsam mit seiner Frau Manuela  die langjährigen Organisatoren waren, blickt zurück: Nach verschiedenen Sommeraktionen sei die Idee geboren, „wir können ja mal Zirkus ausprobieren“. Daraus sind inzwischen stolze 20 Jahre geworden. „Wir wollen die Kinder stark machen und sie entdecken lassen, wo ihre Stärken liegen. Denn das wissen sie oft noch gar nicht“, erklärt sie. „Es gab immer ein Zirkusteam, und auch in diesem Jahr hat es alles gut vorbereitet und freut sich auf eine schöne Zeit“, so Bodo Trummer.

Die große Bühne ist an der Kirche aufgestellt. Sie ist besonders für die Abschlussveranstaltung geeignet. Und der Zirkus-Fan Trummer freut sich besonders auf die Stepptanzgruppe, die seit vielen Jahren von Susanne Pottag geleitet wird. „Tanzen, das kann sie gut“, sagt er.

Termin: Sommertheater in Forst „Sechse kommen
durch die ganzen Welt“,
Sonnabend, 31. August, 17 Uhr