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Daumen hoch fürs Forster Stadtpicknick

Pfarrer Christoph Lange (2.v.r.) berichtete in der Auswertungsrunde von 180 Turmbesteigungen.
Pfarrer Christoph Lange (2.v.r.) berichtete in der Auswertungsrunde von 180 Turmbesteigungen. FOTO: Steffi Ludwig
Forst. Die Veranstaltung im Mai wurde am Mittwoch ausgewertet und soll im nächsten Jahr an einigen Stellen nachgebessert werden. Steffi Ludwig

Das interkulturelle Stadtpicknick am 10. Mai rund um die Stadtkirche St. Nikolai war ein Erfolg - darin sind sich die Organisatoren von Stadtteilmanagement über Kirchgemeinde bis Nix-Verein und Kreissportbund einig, die sich am Mittwoch unter den Platanen an der Kirche trafen.

Es hätten natürlich mehr als die rund 300 Gäste sein können. Vielleicht müssten gezielt alle Forster angesprochen werden, weil es für viele so aussehe, als ob das eine Veranstaltung für Flüchtlinge wäre, sagte Manuela Trummer vom Kirchenkreis. Es sei ja aber ein Picknick für alle. Daniel Nothnick vom Nix-Verein regte an, eventuell das Wort "interkulturell" kleiner zu fassen. Er bemängelte zudem, dass die Straße an der Kirche das Gelände getrennt habe und regte an, künftig etwa ein Zirkuszelt auf die Straße zu stellen, um alles näher zu bringen.

Weitere Ideen: Gitarristen oder andere Musiker für die Untermalung zu gewinnen oder gar eine "offene Bühne" gestalten und das etwas eingeschlafene interkulturelle Buffet wieder beleben. Es müsse auch besser darauf hingewiesen werden, wo es etwas zu kosten gebe, so Manuela Trummer.

Das Stadtpicknick wurde mit 500 Euro finanziert: aus dem Aktionsfonds Soziale Stadt, aus der Förderung für soziale Vereine der Stadt, einem Eigenanteil der Kirchgemeinde und Spenden aus dem Kuchenbuffet. Für nächstes Jahr sind der 16. oder 23. Mai avisiert.