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| 15:41 Uhr

Konzert
Das Forster Festival wird noch größer

Erstmals beim Wigwam-Getöse dabei: Kaizer.
Erstmals beim Wigwam-Getöse dabei: Kaizer. FOTO: PR
Forst. Wigwam-Getöse im „Manitu“ lädt am Samstag mit sechs Bands ein. Wieder viele Besucher von außerhalb erwartet.

Es ist inzwischen das fünfte Mal, dass der Forster „Manitu“-Wirt zu einem großen Rockfestival ins kleine Forst einlädt. Das Konzept, Bands verschiedener Stilrichtungen in familiärer, gemütlicher Atmosphäre zu präsentieren, kommt an: So kamen in den vergangenen Jahren um die 400 Besucher, 2017 sogar mehr als 500, viele davon aus der Region um Berlin, Frankfurt (Oder) und Potsdam. Das hat Frank Pfitzmann animiert, das Festival - das seit vorigem Jahr den Namen Wigwam-Getöse trägt - diesmal noch etwas größer und aufregender aufzuziehen. Aus den bisher vier Bands wurden sechs, auch das Zelt im Freigelände fasst etwas mehr Besucher.

„Die Bands werden nicht mehr im Wechsel auf der Bühne draußen und drinnen spielen, sondern parallel“, kündigt Pfitzmann eine weitere Neuerung an. Jeweils drei der hochkarätigen Bands würden nacheinander draußen und im Saal spielen: „Die härtere Richtung draußen, der Bluesrock drinnen. So können die Leute auswählen, was sie hören wollen“, so der Wirt.

Fünf der sechs Bands sind bereits im „Manitu“ aufgetreten: die Rolling-Stones-Coverband Starfucker, die Rockband ZZ Ryder, der Altmeister des Bikerrock Hank Davison, die bekannteste deutsche Gothic-Metal-Band Crematory sowie die Neue-Deutsche-Härte-Band Ost+Front. Neu sei die Band Kaizer. „Auf die sind wir schon sehr gespannt“, so der „Manitu“-Chef. Bisher hatten alle Bands die familiäre Atmosphäre in Forst sehr geschätzt, freut sich Pfitzmann. Auch das Ambiente im Außenbereich mit dem Lagerfeuer und den Fackeln werde von Bands und Besuchern geschätzt. „Wir sind eben keine normale Konzertlocation“, so der Forster. Seit zwei Wochen baut er mit seiner Familie das Festivalgelände auf. Zu den Gästen werden wieder mindestens die Hälfte Stammpublikum zählen, Durchschnittsalter um die 40, 50 Jahre, schätzt Pfitzmann. Direkt aus Forst kämen nur wenige. Im nächsten Jahr feiert das „Manitu“ sein  20. Jubiläum. Für das im Juli 2019 stattfindende Wigwam-Getöse hat Pfitzmann bereits die erste Band engagiert: Heldmaschine. Diese trete normalerweise nur noch in größeren Locations auf. Doch die guten Erfahrungen aus dem „Manitu“ lassen sie nach Forst wiederkehren. Das Festival am Samstag beginnt um 18 Uhr mit der Band „Starfucker“.