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| 14:06 Uhr

Resümee zum Wetter
Mehr als 250 Sonnenstunden im April und wenig Regen

 Tulpen und Traubenhyazinthen standen im April in voller Blüte.
Tulpen und Traubenhyazinthen standen im April in voller Blüte. FOTO: Heido Briesemann
Spree-Neiße. Nur an drei Tagen gab es in Spree-Neiße Niederschlag.

Von Beginn des Monats an herrschte mit Hoch „Jana“ eitel Sonnenschein in der Lausitz. Es ging zwar morgens noch recht kalt los: Am 2. April herrschten minus 3,8 Grad Celsius. Doch durch die immer stärker werdende Kraft der Sonne und südlicher Luftströmung stiegen die Tageshöchstwerte bereits in den ersten acht Tagen sechsmal über die 20 Grad-Marke. Es wurde fleißig in den Gärten gewerkelt, die ersten Grillfeten wurden organisiert und die Süßkirschen blühten mit den Pfirsichen um die Wette.

Doch zum Ende der ersten Dekade kam „Katharina“, aber nicht ein Double der russischen Kaiserin, sondern ein mächtiges Hochdruckgebiet aus dem Osten. Damit sanken nicht nur die Temperaturen, sondern wohl auch die Hoffnung auf eine gute Obsternte. Denn die Frostnächte vom 9. bis 13. April taten den Blüten gar nicht gut. Selbst für ein paar Schneeflocken am 12. April war die Luft kalt genug: Ein Tageshöchstwert von 3,7 Grad Celsius wurde verzeichnet.

Auch die zweite Monatshälfte inklusive der Osterfeiertage war geprägt von viel Sonne und nun aber wieder steigenden Temperaturen über 20 Grad. Die damit einhergehende anhaltende Trockenheit brachte selbst einige Osterfeuerwerker ob der drohenden Absage ihres Spektakels zum Grübeln. Dennoch konnten die Feuer zur Freude der vielen Besucher lodern. Flächendeckend galt in der Lausitz die höchste Waldbrandwarnstufe 5, sicher nicht zum letzten Mal in diesem Jahr. An dieser Trockenheit änderte auch der Regenschauer am 27. April nicht viel.

Zwei Sommertage hatte der April auch noch parat: Der Höchstwert lag bei 28,2 Grad am 26. April.

Trotz der sechs Frostnächte war der April in Summe mit einem Durchschnittswert von 10,9 Grad  doch recht mild – und mit 255 Stunden ungewöhnlich sonnig. Rekordhalter bleibt aber der April 2009 mit 285 Sonnenstunden.

Wo viel Sonne ist, ist jedoch wenig Regen: So fiel an nur drei Tagen Niederschlag. Die magere Ausbeute: 13 Liter für einen ganzen Monat. Kein Wunder also, wenn schon früh im Jahr die Böden ausgetrocknet sind und man wieder von einem Dürrejahr wie 2018 ausgeht.

Doch die Natur lässt sich nicht aufhalten. Mit der Blüte von Raps, Flieder und Apfel und dem ­Blattaustrieb der Stieleiche ist nun der Vollfrühling gestartet. Mit Tief „Valentin“ ging es mäßig warm und recht unbeständig in den Mai.

 Tulpen und Traubenhyazinthen standen im April in voller Blüte.
Tulpen und Traubenhyazinthen standen im April in voller Blüte. FOTO: Heido Briesemann
(hib)