ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 14:37 Uhr

Veranstaltung
Das Spiel mit den Aromen der Aroniabeere

Koch Frank Busch zauberte und die Besucher verfolgten die Schritte.
Koch Frank Busch zauberte und die Besucher verfolgten die Schritte. FOTO: Margit Jahn
Forst. Die Qual der Wahl beim Rosengartensonntag: Führung durch den Dahliengarten oder Kochvorführung mit Frank Busch.

Zum letzten Rosengartensonntag lud Parkmanager Stefan Palm, unterstützt vom Förderverein „Ostdeutscher Rosengarten 1913“ Forst (Lausitz) e.V., am Sonntagvormittag in den Rosengarten ein. Die Besucher konnten zwischen einer Führung durch den Dahliengarten oder der Kochvorführung vom „Maitre de Aronia“ alias Frank Busch wählen.

Steffen Koschker als Dahlienexperte- und Züchter mit Berlin Brandenburgs größtem Dahliengarten, betreut seit einigen Jahren als kompetenten Züchter und Hauptlieferant den Forster Rosengarten, der über 60 Dahliensorten im Bestand hat, so Palm. Koschker selbst hat unzählige Medaillen für seine Züchtungen bekommen und ist auf Landes- sowie Bundesgartenschauen zu sehen. An den Beeten erklärte er zur „Königin des Herbstes“ Herkunft, Krankheit und Kulturführung.

Derweil ging es im Pavillon an den Wasserspielen Gourmet mäßig zu. Nach dem Motto von Frank Busch: „Gut zu Essen ist wie Kultur, Kultur kann aber auch Essen sein“, gab es neben einer speziellen gekochten Kürbissuppe zur Verkostung als Hauptspeise „gefülltes Schweinefilet mit Äpfeln im Speckmantel, glasiert mit Rosensirup an Kürbis Kartoffelstampf und Aronia-Balsamico Sauce“. Die Zuschauer konnten verfolgen wie das leckere Gericht zubereitet wurde und bekamen jede Menge Tipps am Rande. Dass die hierzulande noch weitgehend unbekannte Aroniabeere nicht nur sehr gesund sondern auch lecker ist, davon wollte der Koch seine Gäste mit seiner Kochvorführung überzeugen. Die wertvolle herbsüße und violettschwarze Beere, die zur Familie der Rosengewächse zählt, hat ein enormes gesundheitliches Wirkpotential und ist als Heilpflanze bekannt. „Für mich ist es wichtig, dass die Speisen aromatisch sind und man mit Aromen spielen kann“, so der Meister. Die anwesenden Gäste verfolgten aufmerksam seine Kochschritte und seinen Ausführungen.

Nebenbei gab es von den Profi  Tipps zur Tonkabohne oder anderen Kleinigkeiten: „Nehmen Sie nicht unbedingt Zwiebeln, sondern Schalotten, diese sind etwas gefälliger“. „Machen Sie Nussbutter, das ist das Beste was es gibt“ - so eines seiner Geheimnisse.  Außerdem riet er den Besuchern, den Kürbis roh gerieben in den Kartoffelstampf zu geben.

Nach zirka 20 Minute konnte dann auch das Speck ummantelte Filet aus dem Grill und wurde zu den Stampfkartoffeln, sowie dem Aronia-Balsamico bewundernd von den Zuschauern verkostet. „Eine ganz andere Geschmacksvariante, aber gut“, befand ein Verkoster.

(mat)