Seit zwei Wochen sind die Mitarbeiter des Betriebsamtes damit beschäftigt, die Innenstadt mit Frühjahrsblühern zu schmücken.
Das größte Blumenbeet der Stadt wurde wieder am Wasserturm angelegt. Zehn Angestellte setzten gestern insgesamt 8500 Pflanzen ein. Neben verschiedenfarbigen Stiefmütterchen wurden auch Tulpen, Narzissen und Hyazinthen gepflanzt. Dominierende Farben sind Gelb und Blau.
Ein Großteil der Pflanzen wurde vom Betriebsamt selbst gezüchtet. „Doch wir hatten mit der Freilandaufzucht im vergangenen Herbst Probleme“ , erklärt Marlis Rudolf vom Betriebsamt. „Die Pflanzen standen alle unter Wasser und der Frost hielt bis vor wenigen Wochen an.“ Die Konsequenz: Die selbst gezogenen Stiefmütterchen reichten für das Wasserturm-Beet nicht aus. „Da hat uns die Gartenbaufirma Engwicht sehr geholfen und uns kostenlos Stiefmütterchen zur Verfügung gestellt“ , sagt Marlis Rudolf.
Auch Berliner Straße und Pestalozziplatz haben in den vergangenen Tagen frische Blumenbeete erhalten. „Die restlichen Schalen in der Stadt werden bepflanzt, wenn wir noch einige Blumen nach dem Pflanzen am Wasserturm übrig haben“ , sagt die Gärtnermeisterin.
Die Frühjahrsblumen werden Mitte Mai nach den letzten Nachtfrösten von der Sommerbepflanzung abgelöst. Dazu gehören Studentenblumen, Pelargonien, Fuchsien oder Petunien. „Dann wird es etwas vielfältiger“ , so Marlis Rudolf.
Im Jahr stehen der Stadt Forst etwa 7000 Euro für die Pflege der Grünanlagen zur Verfügung. „Davon müssen Materialien wie Dünger, Pflanzenschutzmittel und Torf bezahlt werden, aber auch die Pflanzenaufzucht für den Friedhof und den Rosengarten“ , sagt Gärtnermeisterin Marlis Rudolf.
Das Betriebsamt beginnt bereits im Juni mit der Aussaat und Aufzucht für die Frühlingsbepflanzung. Im Gewächshaus werden ab Dezember die Sommerpflanzen gezogen. () (pk)